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In Fuchsstadt war der Schiri in der Hauptrolle

Ein unglückliches Gegentor und eine nicht nachvollziehbare Rote Karte: Der FC war wahrlich nicht vom Glück begünstigt.

FC Fuchsstadt - ASV Rimpar 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Andreas Graup (45. Handelfmeter), 1:1 Marvin Ott (47.). Rot: Harald Bayer (80., Fuchsstadt).
Das erste Timing hatte ja gepasst, weil pünktlich mit dem Anpfiff nach einem Schauer tatsächlich die Sonne über dem Kohlenberg hervorlugte. Und fast sogar die frühe Führung für die Fuchsstädter, doch dem Abschluss von Andi Graup fehlte die Wucht. Mal wieder umgebaut hatte Martin Halbig seine Elf, mit Kapitän Simon Bolz als ungewohnten Innenverteidiger und Harald Bayer als Sechser an der Seite von Philipp Halbritter. FC-Kapitän Philipp Pfeuffer musste nach einer Verletzung im Abschlusstraining passen.


Ein Abnutzungskampf

Erstmals gefordert war SV-Keeper Sven Eyrich beim Freistoßball von Kevin Weidner. Viel mehr passierte offensiv danach erstmal nicht, stattdessen gab es einen Abnutzungskampf im Mittelfeld mit einer zu hohen Fehlpass-Kultur auf beiden Seiten, ehe Andi Graup aussichtsreich das Tor verfehlte nach der Kopfball-Vorlage von Jogo Feser. Durchaus ein Ausdruck der Unzulänglichkeiten in Halbzeit eins, auf beiden Seiten wohlgemerkt. Der Unparteiische passte sich mit einigen unverständlichen Pfiffen dem schwachen Niveau an.

Vertretbar war der Handelfmeterpfiff unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Kevin Weidner sprang der Ball an den Unterarm, Andi Graup traf sicher vom Punkt. Fast klar, dass ein ruhender Ball Ausgangspunkt eines Treffers war. Mit einer kleinen Rudelbildung ging es in die Kabinen, aus der die Füchse unverändert kamen. Und den schnellen Ausgleich kassierten. Einen Weidner-Freistoßball hatte Eyrich mit der Faust geklärt, aus der Distanz traf Marvin Ott mit Unterstützung des Innenpfostens. "Das hätte schon gar keinen Freistoß geben dürfen, Michi Emmer hatte vorher doch klar den Ball gespielt", ärgerte sich Martin Halbig nicht zum einzigen Mal über die Regelauslegung des Unparteiischen


Zu früh gefreut hatte sich der Großteil der 150 Fans kurz darauf, denn bei seinem Kopfballtreffer hatte sich Andi Graup zuvor regelwidrig Raum verschafft. Dann war der Gast am Drücker mit dem knapp verzogenen Freistoß von Weidner, ehe Julian Wagenhäuser im letzten Moment von Michael Emmer geblockt wurde. Noch größer war allerdings die Chance auf der anderen Seite für Philipp Halbritter, der nach Graup-Zuspiel das Leder nicht richtig traf kurz vor dem Rimparer Tor. Dann parierte Eyrich glänzend den Kopfball von Phillip Löw, dem wieder ein Weidner-Standard vorausging. Erstmals gefordert war ASV-Keeper Patrik Meier beim Freistoß-Schlenzer von Dominik Halbig, ehe der nächste Standard von Simon Bolz knapp übers Gehäuse strich. Warum Harald Bayer nach einem Gelbe-Karte-Allerwelts-Foul glatt Rot sah, wird das Geheimnis des Unparteiischen bleiben, für den schmalen FC-Kader ist dies jedenfalls die nächste Hiobsbotschaft.

Unerwartet aufregend geriet die Schlussphase. Beginnend mit dem gefährlichen Schuss vom Rimparer Phillip Löw, ehe die Fuchsstädter trotz Unterzahl dicht vor dem Siegtreffer standen. Dominik Halbig setzte seinen Kopfball frei stehend am Tor vorbei nach der präzisen Flanke von Andreas Graup, der nach einer Unsicherheit des ASV-Keepers zu überrascht war und das Spielgerät nicht über die Torlinie drücken konnte, um schließlich durch einen fragwürdigen Abseitspfiff des Schiedsrichters gestoppt zu werden. "Klar, dass der Tabellenplatz kein Selbstvertrauen gibt. Den einen Punkt nehmen wir halt mit", bilanzierte Halbig, dessen Laune nicht einmal das Wetter aufhellen konnte, weil es mit dem Abpfiff wieder zu schütten begonnen hatte
Fuchsstadt: Eyrich - Baldauf, Emmer, Bolz, Schmitt - Halbritter, Bayer, Schießer (84. Seidl), Graup, Halbig- Feser.

(Quelle: www.infranken.de)

Abtswind schießt sich die Trauer gegen Fuchsstadt von der Seele

Der FC Fuchsstadt ist in einer von Trauer geprägten Partie nur Außenseiter.

TSV Abtswind - FC Fuchsstadt 5:1 (3:1). Tore: 1:0 Adrian Dußler (3., Foulelfmeter), 2:0 Steffen Barthel (6.), 3:0 Nicolas Wirsching (40.), 3:1 Dominik Halbig (43.), 4:1 Adrian Graf (59., Foulelfmeter), 5:1 Peter Mrugalla (77.).
"Wir sind als Außenseiter angereist und sind über die Rolle nie hinausgekommen", lautete das Fazit von FC-Coach Martin Halbig, dessen Schützlinge schon in den Anfangsminuten die Punkte "wie immer in Abtswind" im Prinzip ablieferten. Das Match stand immer noch unter dem Eindruck vom Tod von Steffen Mix. Deswegen verzichteten beide Mannschaften auf Torjubel. Der Tabellenführer schien sich seine Trauer vom Anpfiff weg von der Seele schießen zu wollen. In der 2. Minute musste sich FC-Keeper Sven Eyrich bei einem Schuss von Nicolas Wirsching gewaltig strecken. Eine Minute später lag das Spielgerät dann doch im FC-Tor. Nach Foul von Frederic Döpfert an Adrian Graf netzte Adrian Dußler ein. Beim nächsten TSV-Angriff agierte die FC-Deckung zu unentschlossen, nach Flanke von Michael Herrmann drückte Steffen Barthel das Leder im Nachsetzen über die Torlinie.

Mehrere Hochkaräter vergeben

Es folgte eine Angriffswelle der Steigerwälder nach der anderen. Zum Glück für die Füchse, deren einzige Offensivkraft Johannes Feser zwar bemüht war, aber ohne Torchance blieb, vergab der diesmal überhaupt nicht treffsichere Pascal Kamolz mehrere Hochkaräter. Eine Flanke von Przemyslaw Szuszkiewicz verlängerte Peter Mrugalla auf den sträflich alleingelassenen Wirsching. Dieses 3:0 bedeutete die frühe Vorentscheidung. Der von dem in der Mauer stehenden Mrugalla abgefälschte Freistoß von Dominik Halbig zum 3:1 sollte nur statistischen Wert haben.

Keine Wahl für Fuchsstadt

Nach der Pause kontrollierte weiter der Favorit das Geschehen. Die Kohlenbergler waren hin- und hergerissen zwischen Aufholjagd und Schadensbegrenzung. Das ihnen aufgezwungene Spiel des spielerisch überlegenen Kontrahenten aus Abtswind ließ ihnen aber im Prinzip keine Wahl. Als Sven Eyrich nach einer Stunde den durchgebrochenen Kamolz elfmeterreif von den Beinen holte, netzte Adrian Graf aus elf Metern zum 4:1 ein. Den Schlusspunkt in der insgesamt einseitigen Auseinandersetzung setzte Mrugalla.

Neuer Gegner, neue Chance

"Abtswind wäre heute selbst in Bestbesetzung schwer zu knacken gewesen", sagte Halbig. "Unser nächster Gegner, der ASV Rimpar, ist mehr unsere Kragenweite." Und gegen den muss am nächsten Sonntag daheim gepunktet werden, sonst wird es für die Halbig-Mannen kritisch.


Fuchsstadt: Eyrich - Döpfert (46. Böhm), Emmer, Schmitt, Baldauf - Halbig (79. Lebsak), Halbritter, Schießer, Bayer, Bolz - Feser.

 

Quelle: www.infranken.de

Qualität im falschen Trikot auf dem Kohlenberg

Der FC Fuchsstadt trifft mit dem ASV Vach auf einen Gegner, der an diesem Tag schlicht und einfach besser war

FC Fuchsstadt - ASV Vach 1:3 (1:1). Tore: 0:1 Nico Haas (3.), 1:1 Pascal Schmitt (30.), 1:2 Daniel Krapfenbauer (79.), 1:3 Dominik Zametzer (84.).
Nicht allzu hart ins Gericht gehen wollte Martin Halbig mit seiner Mannschaft. "Wir haben gegen die in dieser Saison spielerisch beste Mannschaft verloren. Es wäre nur dann mehr drin gewesen, wenn wir unsere Konterchancen vor dem 1:2 besser ausgespielt hätten. Diese Niederlage wirft uns jedenfalls nicht um."
Dennoch war es natürlich ein mieser Start für die Füchse, die den Sieg der Vorwoche beim ESV Ansbach-Eyb doch unbedingt veredeln wollten. Stattdessen aber erst einmal einem Rückstand hinterherliefen, als Nico Haas erst FC-Außenverteidiger Frederik Döpfert stehen ließ, dann den Ball ins lange Eck schlenzte. Da war nichts zu machen für FC-Torsteher Frank Fella. Es folgte eine optische Überlegenheit der Gäste, die tatsächlich ein zweites Tor erzielten. Was aber keine Anerkennung fand, weil der Unparteiische auf Foul an Fella erkannt hatte. Erst allmählich fand die Elf von Martin Halbig besser ins Spiel. Und kreierte endlich auch die erste Chance mit dem Flachschuss von Dominik Halbig, der knapp das Tor verfehlte. Dann hatte Johannes Feser schon zum Jubeln angesetzt, doch auch der Treffer des FC-Stürmers fand aufgrund eines Foulspiels keine Anerkennung.
In einem nun ausgeglichenen Spiel fiel der Ausgleich durch den Premierentreffer von FC-Neuzugang Pascal Schmitt nach dem Zuspiel von Johannes Feser. Flach im langen Eck schlug der Ball ein. Um ein Haar das Fuchsstädter Führungstor, doch nach der Flanke von Dominik Halbig traf Simon Bolz freistehend den Ball nicht. Die Vacher Drangphase vor dem Seitenwechsel sollten die FCler unbeschadet überstehen aufgrund der sicher agierenden Abwehrreihe.


Die Mittelfranken präsentierten sich auf dem Kohlenberg als spielfreudige Mannschaft, die mit den Röder-Brüdern zwei exzellente Fußballer in ihren Reihen hatten. Nicht minder stark der stets anspielbereite Nico Haas. Derlei Qualität wurde an diesem Sonntag bei den Hausherren vermisst, die mit Wiederanpfiff Glück hatte, dass Dominik Zametzer seinen Schuss zu hoch ansetzte und der Versuch von Nico Haas an den Außenpfosten klatschte. Und die FCler? Hatten den von ASV-Keeper Markus Kredel parierten Schuss von Philipp Halbritter zu bieten sowie den zu harmlosen Abschluss von Jogo Feser nach dem Zuspiel von Harald Bayer. Dann sollte sich Frank Fella in den Mittelpunkt spielen. Freilich nicht so, wie es sich der FC-Keeper gewünscht hätte. Der Routinier hatte erst prima den Schuss von Hendrik Hassa pariert, dann aber einen folgenschweren Aussetzer. Nach einem langen Ball in den Strafraum unterlief Fella das Leder, lenkte es zwar noch an die Latte, doch den Abpraller verwertete Daniel Krapfenbauer per Kopf. Zu allem Überfluss verletzte sich der FC-Torwart in dieser Szene am Knie, sodass Sven Eyrich in den Kasten beordert - und gleich kalt erwischt wurde mit dem Kontertor von Zametzer, mit dem die Begegnung entschieden war.


Fuchsstadt: Fella (80. Eyrich) - Döpfert (57. Schießer), Schmitt (73. Baldauf), Emmer, Lieb - Halbritter, Bayer, Halbig, Pfeuffer, Bolz - Feser

 

(Quelle: www.infranken.de)

Ein "goldener Sieg" für den FC Fuchsstadt

Ausgerechnet per Kopf erzielt Harald Bayer den Siegtreffer für die Kohlenberg-Elf.

ESV Ansbach-Eyb - FC Fuchsstadt 2:3 (2:2). Tore: 1:0 Christian Sandner (6.), 1:1 Dominik Halbig 89.), 2:1 Andre Folz (11.), 2.2 Dominik Halbig (23.), 2:3 Harald Bayer (60.).
"Der Sieg war Gold wert, keinesfalls unverdient und hätte höher ausfallen können, wenn wir unsere Konter sauber zu Ende gespielt hätten", berichtete ein erleichterter FC-Coach Martin Halbig. Dieser musste zunächst einen raschen Rückstand verarbeiten. Doch der Ausgleich fiel zügig, weil sich Dominik Halbig im Mittelfeld den Ball eroberte, durchstartete und aus 20 Metern einnetzte. Der Jubel der Gäste war noch nicht verhallt, da traf man sich mit den Mittelfranken schon wieder an der Mittellinie. Beim nächsten Gegentreffer sah FC-Keeper Frank Fella, ansonsten ein sicherer Rückhalt, nicht gut aus. Doch die Moral der Halbig-Elf stimmte. "Wir haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt und verdientermaßen wieder den Ausgleich erzielt." Den leitete Simon Bolz mit einer Freistoßflanke ein, die Kugel verlängerte Dominik Halbig mit dem Kopf ins lange Eck.


Harald Bayer mit Köpfchen

Danach kontrollierten die Gäste die Partie, verloren allerdings noch vor dem Seitenwechsel Simon Bolz aufgrund einer Oberschenkelverletzung. "In der zweiten Halbzeit waren wir am Drücker", so der FC-Coach. Dem Führungstreffer ging eine neuerliche Standardsituation voraus. Diesmal schlug Halbig das Spielgerät Richtung langes Eck, der einlaufende Harald Bayer, wahrlich nicht als Kopfballungeheuer bekannt, nickte ein. Die Heimelf drückte jetzt schwer Richtung Ausgleich, wodurch sich für die Kohlenbergler gute Kontermöglichkeiten ergaben, die leichtfertig vergeben wurden. "In Überzahlsituationen landeten Querpässe in den Füßen des einzigen Verteidigers", ärgerte sich der Trainer. Aber die Deckungsreihe stand stabil, in der der angeschlagene Lukas Lieb auf die Zähne biss. In der Nachspielzeit wurde die FC-Abwehr einmal ausgehebelt, der durchgestartete André Folz tauchte frei vor Fella auf, brachte die Kugel aber nicht an diesem vorbei. "Da hat Frank seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder wettgemacht, ein Remis hätte auch nicht dem Spielverlauf entsprochen", so Halbig. sbp


Fuchsstadt: Fella - Döpfert, Lieb, Schmitt, Bayer (87. Baldauf) - Halbig, Pfeuffer, Halbritter, Schießer, Bolz (38. Seidl, 91. Häcker) - Feser.

(Quelle: www.infranken.de)

In Euerbach sticht der Unter den Ober

Weil der Assistent den Schiedsrichter korrigiert, gerät Fuchsstadt auf die Verliererstraße. Auch Münnerstadt und Rannungen bleiben ohne Punkte.

SV Euerbach/Kützberg - FC Fuchsstadt 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Florin Popin (59., Handelfmeter), 2:0 Michael Kraus (77.).
Das Hohelied stimmte Oli Kröner zunächst auf den Gegner an. "Fuchsstadt war physisch unheimlich präsent, hatte viel Ballbesitz. Und wenn der Simon Bolz kurz vor der Pause trifft, kann das Spiel ganz anders laufen. Wir sind der Aufsteiger und jeder Punkt ist ein Punkt für den Klassenerhalt", sagte Euerbachs Trainer mit einer Portion Demut. Ballbesitz? Hatte der Gast tatsächlich viel. Weil die Hausherren sich meistens tief in die eigene Hälfte zurückzogen, um den Raum für schnelles Umschaltspiel zu haben. In diese Falle freilich wollten die Fuchsstädter nicht tappen, die ihre defensive Ordnung hielten und vor den 370 Zuschauern nicht viel zulassen sollten vor dem Wechsel. Ein Kopfball von Michael Kraus strich am FC-Tor vorbei, gegen Timo Pitter rettete Keeper Sven Eyrich in höchster Not. Die Halbig-Elf hielt dagegen mit einem zur Ecke abgewehrten 35-Meter-Freistoß von Dominik Halbig und besagter Chance kurz vor der Pause, als Euerbachs Schlussmann Irnes Husic den verdeckten Bolz-Schuss parierte. "Das war eigentlich ein Nullnull-Spiel, das dann der Linienrichter entscheidet. Da war kein Tempo drin. Wir konnten nicht, der Gegner wollte nicht", sagte später Martin Halbig, der sich über die spielentscheidende Szene zu Recht ärgern durfte. Denn den Handelfmeter gegen Michael Emmer pfiff Schiedsrichter Michael Gutbrod verzögert, erst auf Intervention seines Assistenten. "Zu Entscheidungen des Schiedsrichters äußere ich mich nicht", wollte Ex-Profi Kröner diese knifflige Szene nicht beurteilen. Wusste freilich auch, dass das der Türöffner zum Sieg war, weil die FC-Kicker jetzt zum offensiveren Spiel gezwungen waren. Der Husic-Kasten blieb allerdings ohne Beschuss, auf der anderen Seite sorgte Michael Kraus mit einem blitzsauberen 25-Meter-Treffer in den Winkel für die Entscheidung, unmittelbar vor dem Anpfiff traf mit Timo Pitter der beste Euerbacher den Pfosten.


Exklusive Besetzung

"Kompliment. Wir waren eine kompakte Einheit und haben gut gegen den Ball gearbeitet gegen eine gestandene Landesliga-Mannschaft, vor der wir Respekt hatten", sagte Oli Kröner noch. Wohlwissend, dass seine Truppe im Vergleich zum stark ersatzgeschwächten Gast mit vielen Kickern aus unterklassigen Vereinen doch reichlich exklusiv aufgestellt ist. Spieler wie Mirza Mekic, David Thomas, Michael Kraus oder Vladimir Slintchenko haben zig Spiele in der Bayernliga und/oder Regionalliga auf dem Buckel, Timo Pitter war bis vor Kurzem Erstliga-Profi in den USA beim FC Dallas. "Mund abputzen. Jetzt haben wir eineinhalb Wochen Pause, dann kehren einige Spieler in den Kader zurück", hofft Halbig auf mehr Alternativen für das Spiel beim ESV Ansbach-Eyb Anfang September. Auf den aktuellen personellen Notstand hatten die FC-ler übrigens kurzfristig reagiert mit der Verpflichtung von Pascal Schmitt von der 2. Mannschaft des FC 05 Schweinfurt. Der 20-Jährige zeigte, wie auf der anderen Seite der noch jüngere Frederik Döpfert, eine couragierte Leistung als Außenverteidiger in der Viererkette. Euerbachs Spieler haben mitunter große Namen, die vielen jungen FC-ler müssen sich noch einen machen. Talent und Ehrgeiz dafür sind vorhanden.


Fuchsstadt: Eyrich - Döpfert, Emmer, Lieb, Schmitt - Halbritter, Schießer, Seidl (63. Luxem), Bolz, Halbig (88. Lebsak) - Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Auf dem Kohlenberg war vieles Ansichtssache

Die knappe Heimniederlage des FC Fuchsstadt gegen die TG Höchberg bot unterschiedliche Wahrnehmungen.

FC Fuchsstadt - TG Höchberg 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Ramon Schmitt (23.).
Ansichtssache. Überraschend unterschiedlich gestaltete sich der Blick auf diese Freitagabend-Begegnung. Der Schreiber dieser Zeilen hatte eine starke erste Höchberger Halbzeit gesehen, in der die Gäste ein deutliches Plus in Sachen Tempo, Spielfreude und Torgefährlichkeit besaßen. Nach dem Wechsel aber erstaunlich passiv auftraten, nur auf Konter lauerten und den Sieg eher glücklich eintüteten. Thomas Kaiser hielt dagegen. "Haben Sie das Spiel gesehen?", sagte der TG-Coach schnippisch, der konform ging mit dem Lob für den Auftritt in den ersten 45 Minuten, aber den Rest der Begegnung keinesfalls so kritisch sah, "weil wir da drei Hundertprozentige hatten, wir müssen nur cleverer vor dem Tor sein. In Fuchsstadt bekommt man nichts geschenkt, weshalb es eben spannend bis zum Schluss blieb". Obwohl mal wieder enorm ersatzgeschwächt, hatten die Gastgeber mit Herz und Leidenschaft auf den Ausgleich gedrängt, wurden für ihren Einsatz aber nicht belohnt. Was wiederum Martin Halbig nicht so stehen lassen wollte. Angefressen und dünnhäutig wirkte der FC-Übungsleiter, sprach von einer "ganz schwachen ersten Halbzeit und einer verdienten Niederlage". Die Personalmisere ließ Halbig nicht als Entschuldigung gelten. "Wir haben genug Spieler, die das Spiel an sich reißen können. Enttäuscht war ich von den Etablierten, und es wurden zu wenig Zweikämpfe gewonnen. An dieser Niederlage sind wir selbst schuld."

Ein Regenguss der Superlative hatte für einen verspäteten Anpfiff gesorgt. Überraschend gut bespielbar geblieben war der Platz, auf dem die TG-Kicker vor 150 Fans zunächst den Ton angaben mit guten Gelegenheiten vor allem für Tim Popp, der FC-Torsteher Sven Eyrich gleich mehrmals prüfte. Beim Tor des Tages hatte allerdings die komplette Fuchsstädter Abwehr eine kurze Tiefschlaf-Phase, als Ramon Schmitt nach einem Freistoß samt Pfosten-Abpraller unbedrängt zum Abschluss kam. Die Gastgeber waren gegen quirlige Höchberger meistens mit Verteidigen beschäftigt, aber die Hochkaräter für Andi Graup nach Feser-Zuspiel und Simon Bolz hätten allemal den Ausgleich bedeuten können.


Erstaunlich, dass die FC-ler, die den verletzten Andi Graup durch AH-Spieler Andreas Luxem ersetzten, mit Wiederanpfiff die größere Power an den Tag legten, immer wieder angetrieben von Simon Bolz, der im Abschluss ebenso glücklos bleiben sollte wie Philipp Halbritter, Frederik Döpfert oder Dominik Halbig. Auf der anderen Seite verhinderte Eyrich Schlimmeres gegen Tobias Riedner, Ferdinand Hansel oder Jeffrey Karl. Einen Hundertprozenter hatte der Beobachter dabei allerdings nicht gesehen - was natürlich reine Ansichtssache ist.


Fuchsstadt: Eyrich - Döpfert, Schießer, Pfeuffer, Böhm - Seidl (73. Lebsak), Halbritter, Bolz, Graup (46. Luxem), Halbig - Feser

 

(Quelle: www.infranken.de)

Johannes Feser fällt, Philipp Pfeuffer trifft

14.08.17 Ein spätes Tor beschert dem FC Fuchsstadt den ersten Auswärtsdreier der Saison.

TSV Heimbuchenthal - FC Fuchsstadt 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Johannes Feser (49.), 1:1 Steffen Bachmann (78.), 1:2 Philipp Pfeuffer (89., Foulelfmeter).


"Das war gut für unser Punktekonto, und vor allem tut der zweite Sieg in Folge unserem Selbstvertrauen gut", berichtete FC-Coach Martin Halbig vom ersten Auswärtserfolg der "Füchse" in dieser Saison. Auf der schönen Waldsportanlage im Spessart diktierten die Gäste vor der stimmungsvollen Kulisse von 542 Zuschauern in der ersten Viertelstunde das Geschehen, vergaßen dabei aber das Toreschießen. Insbesondere "Jogo" Feser hätte seine Farben gegen den Aufsteiger in Führung bringen können. Die Partie verflachte bis zum Seitenwechsel. Die kompakt stehenden Platzherren störten mit aufwändigem Pressing den Kombinationsfluss der Kohlenbergler, gefährlich wurde es für das von Sven Eyrich gehütete FC-Tor allerdings nur bei Standards. Als Feser kurz nach Wiederanpfiff nach einem Konter Torhüter Maximilian Sponer umkurvte und einschob, erhöhte Heimbuchenthal zwangsläufig das Tempo.

Ein weiterer Standard führte schließlich zum Ausgleich. Beim ruhenden Ball von Steffen Bachmann aus dreißig Meter soll das Leder  dem in der Mauer hochspringenden Dominik Halbig an die Hand geflogen sein. "Nicht nur in dieser Szene überraschte der Schiedsrichter mit seinen Entscheidungen", fand Halbig. Beim folgenden Freistoß, den Bachmann aus 20 Metern über die Mauer ins Toreck lupfte, war der Torhüter machtlos. Es folgte ein offener Schlagabtausch, "in dem wir leider unsere Konterchancen nicht gut ausgespielt haben, durch überhastete Pässe haben wir potenzielle Torschützen nicht in Position gebracht", so der FC-Trainer.

Die kampfbetonte Begegnung schien schon mit einer Punkteteilung zu enden, als Feser kurz vor Ende der regulären Spielzeit im Strafraum von den Beinen geholt wurde und Philipp Pfeuffer eiskalt verwandelte. Die fünfminütige Nachspielzeit war von viel Hektik geprägt, letztlich brachte der Gast die drei Punkte nach einer kämpferisch sehr ordentlichen Vorstellung über die Zeit.


Fuchsstadt: Eyrich - Döpfert. Lieb, T. Stöth, Emmer - Halbig (91. Seit), Halbritter, Pfeuffer, Seidl (65. Bolz)- Graup (75. Schießer), Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Not macht den FC Fuchsstadt erfinderisch

Die Kohlenberg-Elf gewinnt ein aufregendes Derby ungeachtet großer Personalprobleme. Trainer Martin Halbig überrascht bei der Aufstellung

FC Fuchsstadt - DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 3:2 (1:0). Tore: 1:0 Tobias Stöth (25.), 2:0 Florian Seidl (53.), 2:1 Marcel Kühlinger (56.), 3:1 Philipp Pfeuffer (84.), 3:2 Yannick Deibl (87., Foulelfmeter).


Die Skepsis im Umfeld wollte Martin Halbig partout nicht teilen. Dass ein halbes Dutzend aus der Stammbesetzung fehlte, machte Fuchsstadts Trainer nicht nervös, allenfalls erfinderisch. Weshalb Wahl-Schwabe Tobias Stöth dann doch auflief. Sogar Marcel Plehn, der die freiwillige Auszeit vom Fußballsport für 90 Minuten auf Eis legte und wie seine Kollegen dank tadelloser Einstellung mit einem Derbysieg der besonderen Art belohnt wurde. Bemerkenswert auch die Leistung des 18-jährigen Frederik Döpfert, der als Außenverteidiger erstaunlich abgeklärt auftrat.

"In der ersten Halbzeit haben wir das ordentlich gespielt, haben gut gestanden und wenig zugelassen. Da ist unser Plan aufgegangen", bilanzierte Halbig. Gegen aufmerksam verteidigende FCler ließen die favorisierten Gäste vor 550 Zuschauern wenig Spielwitz erkennen. Und durften sich daher nicht über den Pausen-Rückstand beschweren, erzielt von Tobias Stöth nach einer Ecke von Dominik Halbig und einer Unsicherheit von DJK-Keeper Nikolas Herold. Nach dem Wechsel kam der große Regen. Und das 2:0 durch Neuzugang Florian Seidl, als Schwebenrieds Goalie den Schuss von Dominik Halbig zu kurz abwehrte. Der Trainersohn legte als einzige echte Sturmspitze ein sensationelles Laufpensum an den Tag und bekam bei seiner späten Auswechslung zu Recht Szenenapplaus. Bis dahin war reichlich passiert.

Der Anschlusstreffer zum Beispiel durch Marcel Kühlinger im Anschluss an eine Ecke. "Die ersten 55 Minuten waren schlecht. Uns fehlte Leidenschaft, Mentalität und Lauffreude. Wir haben einfach zu wenig investiert und uns zu viele Fehlpässe erlaubt", lautete die schonungslose Analyse von DJK-Trainer Thorsten Selzam. Hatten die Gäste die Rumpftruppe vom Kohlenberg auf die leichte Schulter genommen? "Das will ich niemandem unterstellen. Aber das war heute eindeutig zu wenig", kommentierte Selzam, dessen Elf mit der Einwechslung von Goalgetter David Fleischmann (46.) gleich mehrere Gänge hochschaltete.

Mit vorzeigbaren Gelegenheiten für Weitschuss-Experte Deibl, Fleischmann und Jens Rumpel, die FC-Keeper Sven Eyrich zu mehreren Glanztaten zwangen, während der sehenswerte Fallrückzieher von Kühlinger über die Latte zischte. "Die Anspannung war natürlich da. Aber wir waren in den Zweikämpfen präsent. Und wir wussten nach dem guten Start, dass da was drin ist, auch wenn uns einige Spieler fehlten", wollte der Ex-Stangenröther Eyrich mehr die Leistung seiner Vorderleute würdigen, die in der Endphase den dritten Treffer bejubelten durch den wunderbar ins kurze Eck gezirkelten Freistoß von Philipp Pfeuffer. Da schien längst die Sonne wieder, heiß ging es aber auch so her in der Schlussphase. "Der Schiedsrichter bringt Schwebenried zurück ins Spiel", echauffierte sich Halbig, der vor dem Elfmeterpfiff ein "klares Stürmerfoul" gesehen hatte. Yannick Deibl verkürzte vom Punkt, aber zu mehr sollte es für die Gäste in einer von Hektik geprägten Schlussphase nicht mehr reichen.


Fuchsstadt: Eyrich - Stöth, Lieb, Emmert, Döpfert - Halbritter, Pfeuffer, Plehn, Graup (80. Schießer), Seidl - Halbig (90.+2 Böhm).

 

(Quelle: www.infranken.de)

Füchse machen zu viele Fehler

Der FC Fuchsstadt kann den ersten Saisonsieg des TSV Karlburg nicht verhindern, obwohl die Füchse sogar in Führung gehen

TSV Karlburg - FC Fuchsstadt 4:1 (0:1). Tore: 0:1 Cedric Fenske (13., Eigentor), 1:1, 2:1 Sebastian Stumpf (50., 58.), 3:1 Steffen Bachmann (63.), 4:1 David Machau (86.).

Nach der zweiten Auswärtsniederlage der Saison, die laut des schwer enttäuschten FC-Coaches Martin Halbig "absolut verdient" war, stehen die Zeichen bei den "Füchsen" zwar nicht auf Sturm, doch angesichts der wenig vielversprechenden personellen Voraussetzungen in den nächsten Wochen drohen sie im Tabellenkeller gefesselt zu werden.

Die mit dem quasi letzten Aufgebot auflaufenden Gäste - so manch mitgereister Fan dürfte sich gewundert haben, wer da in der Anfangsformation stand, von einem Einsatz von Tobias Stöth war während der Woche noch nicht die Rede - agierten zunächst leicht defensiv.

Sie gingen trotzdem in Führung, weil nach Flanke von Dominik Halbig TSV-Verteidiger Cedric Fenske die Richtung verwechselte und das Leder  bei seinem Abwehrversuch in die eigenen Maschen köpfte. Der Rückstand traf die verunsicherten Gastgeber leicht ins Mark, ohne dass die Halbig-Elf daraus Kapital schlagen konnte. Die Führung brachte aber auch keine Sicherheit ins Offensivspiel der Kohlenberger. "Vor der Pause hatte lediglich Jogo Feser eine Halb-Chance. Zwingende Aktionen, die zum 0:2 hätten führen müssen, gab es nicht", so der FC-Trainer, der selbst als Ersatzmann auf der Bank saß.


Spiel nach 3:1 entschieden

Der Gegner kam nach einer halben Stunde besser in die Gänge, brachte die Kugel aber in zwei aussichtsreichen Fällen nicht an Keeper Frank Fella, der ansonsten wenig beschäftigt wurde, vorbei. Der Goalie durfte sich ab Beginn des zweiten Durchgangs in dieser Hinsicht nicht mehr beklagen, von nun an stand er im Brennpunkt, seine Vorderleute gerieten mächtig in die Bredouille. Diese verloren völlig den Überblick: Nach dem Ausgleichstreffer dauerte es gerade 13 Minuten, um die Frage nach dem Sieger dieses Matches, dessen Niveau sehr überschaubar war, zu beantworten. Nach dem 3:1, in dieser Szene unterlief Fella dann auch noch eine hohe Hereingabe, war die Partie entschieden. "Ich habe dann Tobi Stöth aus der Abwehr in den Sturm versetzt, doch dies zeigte wenig Wirkung. Wobei Tobi noch einer der besten war, denn er zeigte Biss und Leidenschaft, eine Tugend, die ich bei dem einen oder anderen seiner Mitspieler leider vermisst habe", war Halbig angesäuert. Stöth hatte bei einem Lupfer, der knapp am Kasten vorbeiging, den Anschlusstreffer auf dem Fuß, immerhin wäre es der erste Treffer eines FClers in der laufenden Saison gewesen.


Fuchsstadt zurückgedrängt

Die Platzherren drückten den Kontrahenten, der zu selten für Entlastung sorgen konnte, in dessen Hälfte zurück. "An einen Punktgewinn war nicht mehr zu denken", erklärte Halbig, der Luca Hermanns mit der Einwechslung zu dessen Landesliga-Premiere verhalf, aber auch damit keine Wende mehr einläuten konnte.

"Das war insgesamt viel zu wenig", so Halbigs Abschlussfazit. "Gerade in der zweiten Halbzeit hatte unser Spiel mit Landesliga nichts zu tun, mit so einer geringen Laufbereitschaft werden wir auch im nächsten Heimspiel gegen die Schwebenrieder und Schwemmelsbacher nichts erben." Dass sich für das Derby auch noch Johannes Feser wegen Urlaubs abgemeldet hat, ist ein weiterer Schlag ins personelle Kontor, "der Gegner wird sich ins Fäustchen lachen", sagte Halbig.

Fuchsstadt: Fella - Döpfert, Emmer, T. Stöth, Böhm (78. Hermanns) - D. Halbig, Pfeuffer, Halbritter, Schießer (60. Lebsak), Seidl - Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Füchse und Gäste auf die Palme gebracht

Nach furiosem Beginn kommt der FC Fuchsstadt nicht an Unterpleichfelds Torwart Stefan Kraus vorbei. Für große Aufregung sorgt derweil der Schiedsrichter.

FC Fuchsstadt - TSV Unterpleichfeld 0:0. Gelb-Rot: Nino Wagner (88., Unterpleichfeld). Bes. Vorkommnis: Simon Bolz (Fuchsstadt) scheitert mit Foulelfmeter an Stefan Kraus (82.).

Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten vor zwölf Monaten auf dem Kohlenberg endete die Partie vor 260 Zuschauern wieder torlos. Der Grund hierfür war, dass wenig klare Gelegenheiten herausgespielt wurden. Die beste versemmelte noch Simon Bolz, der nach Foul von Dominik Oßwald mit eigentlich platziertem Flachschuss am Gäste-Keeper Stefan Kraus scheiterte. Dabei begann die Partie rasant: Nach 60 Sekunden und einer Ballstafette über Andy Graup und Johannes Feser lenkte Kraus einen Schrägschuss von Florian Seidl um den Pfosten. Im Gegenzug zeigte sich aber auch Frank Fella auf dem Posten, als er einen Schuss aus dem Hinterhalt von Kevin Dees parierte. Das war es dann aber für lange Zeit mit der Herrlichkeit. Es gab eine Fülle von Freistößen, weil so gut wie jede Offensivaktion von taktischen Fouls unterbrochen wurde.


Gelb statt Rot

Zu großer Aufregung kam es in der 21. Minute, als dem Unterpleichfelder Verteidiger Nino Wagner ein Rückpass zu kurz geriet, den sich Andy Graup erlaufen wollte. Doch mit einem Trikotzupfer brachte Wagner Graup, der frei vor dem Tor gestanden hätte, zu Fall. Anstatt der möglichen roten Karte zückte Schiedsrichter Peter Frank (Uttenreuth), der beide Seiten zuvor und auch danach mit zweifelhaften Entscheidungen "auf die Palme" brachte, nur Gelb. Der folgende Freistoß brachte, wie auch alle anderen, nichts ein. Nach einer halben Stunde durfte sich die Halbig-Elf bei ihrem Torhüter bedanken, dass man nicht in Rückstand geraten war: Dem durchgebrochenen Leon Vollmuth pflückte er die Kugel vom Fuß. Fünf Minuten vor dem Kabinengang vollbrachte der FC-Goalie noch einmal eine Großtat, als er einen Kopfball von Vollmuth aus drei Meter Entfernung reaktionsschnell zur Ecke lenkte.

Nach der Pause scheiterte zunächst Seidl mit strammen Schuss an Kraus (49.), zwei Minuten später setzte Graup nach weitem Fella-Abschlag und Kopfballverlängerung von Feser den Ball unter Bedrängnis knapp am langen Eck vorbei. Danach häuften sich die Nickligkeiten noch mehr, während Torgelegenheiten bis auf besagtem Strafstoß nicht mehr zu notieren waren. "Die Partie wurde immer zerfahrener, wobei sich die Platzherren um die Führung bemühten, während die Gäste keinen konstruktiven Angriffszug mehr zustande brachten. Daher handelten sie sich nach dem Abpfiff auch eine Standpauke ihres Trainers Thomas Redelberger ein. "Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, werden wir kein Spiel mehr gewinnen!"

Martin Halbig auf der Gegenseite kommentierte das Spiel versöhnlicher: "Sicher hat Simon einen Strafstoß verschossen, aber angesichts unserer Personalprobleme und der kämpferischen Leistung, gerade auch des Neuzugangs Florian Seidl, bin ich mit dem ersten Punktgewinn der Saison zufrieden." Dem konnte der verletzte Harald Bayer nur zustimmen: "Die Mannschaft hat funktioniert, es wird auch wieder besser werden, wenn alle Mann an Bord sind." Auf der Defensivleistung können die "Füchse" jedenfalls aufbauen, die stellungssicheren Innenverteidiger Michael Emmer und Lukas Lieb konnten dabei genauso überzeugen wie die beiden "Abräumer" vor dem eigenen Sechzehner, Philipp Pfeuffer und Philipp Halbritter. Manko war die fehlende Präzision im Spielaufbau, zu viele Pässe kamen nicht an. Andererseits war ein Pass-Spiel auch schwer, denn permanent lag ein Akteur auf der Nase. Beide Trainer wollten die Schiedsrichterleistung nach dem Abpfiff sicherheitshalber nicht kommentieren. Die Aussage des Gäste-Trainers: "Bei meiner Mannschaft hätten andere Spieler als die Verwarnten die gelbe Karte verdient", sagt alles.

Fuchsstadt: Fella - Seit, Lieb, Emmer, Bolz - Halbig, Pfeuffer, Halbritter, Seidl - Graup, Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)