Der Kohlenberg bleibt eine Festung

Der FC Fuchsstadt verabschiedet sich mit einem Sieg in die Sommerpause.

FC Fuchsstadt - FC Coburg 2:1 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Andreas Graup (25., 69.), 2:1 Daniel Puff (70.).
Die "Füchse" schlossen die Landesliga-Saison mit einem Heimsieg ab. "Was ja auch unser Ziel war, denn wir wollten die weiße Weste der Rückrunde verteidigen und uns mit einer anständigen Leistung von unseren Fans verabschieden", so Coach Martin Halbig. In einer außerordentlich fairen Auseinandersetzung mit nur drei gelben Karten  ergriffen die Platzherren sofort die Initiative. Der Gegner hielt zwar dagegen, doch waren die Offensivaktionen der Oberfranken vor dem Seitenwechsel an einer Hand abzuzählen. Ihr Keeper Oleksander Churilov vereitelte zunächst einige gute Chancen der Heimelf, musste sich aber erstmals geschlagen geben, als er eine Freistoßflanke von Simon Bolz genau auf den Fuß von Andreas Graup verlängerte. Die ersatzgeschwächten Rot-Schwarzen dominierten danach die Partie, ließen aber klare Möglichkeiten ungenutzt. Der heimische Goalie Simon Finke blieb weitgehend unbeschäftigt, seine Vorderleute attackierten früh und störten durch engagiertes Pressing den Spielaufbau der Coburger schon an der Mittellinie.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen. "Es kam zu einem Schlagabtausch, aus dem sich etliche gute Konterchancen für uns ergaben, doch weder Andy Graup noch Dominik Halbig und Jogo Feser wussten diese zu nutzen", so der FC-Trainer. Erst Graup durfte dann jubeln, als er eine neuerliche Bolz-Freistoßflanke veredelte. Der postwendende Anschlusstreffer durch den eingewechselten Daniel Puff sorgte wieder für etwas Spannung. "In der zweiten Halbzeit war das ein gutes und interessantes Landesliga-Spiel", so Halbig. Die Gastgeber brachten den Vorsprung aber gekonnt über die Zeit. Kurz vor Spielende griff Halbig zu einer besonderen Geste, als er kurz hintereinander den den Klub verlassenden Fabio Reuß, der zum Bezirksliga-Aufsteiger nach Thulba wechselt, auf den Rasen schickte und den verdienstvollen langjährigen Spielführer Nikolai Wolf vom Platz nahm und diesem so einen Sonderbeifall bescherte. "Wir können mit unserer ersten Landesliga-Saison zufrieden sein, nach gewissen Akklimatisierungsschwierigkeiten hat sich die Mannschaft in jeder Hinsicht gesteigert und den Kohlenberg zu einer Festung gemacht", lautete Halbigs Fazit.


Fuchsstadt: Finke (ab 46. Fella) - Seit, Emmer, Lieb, Bayer - Halbig, Wolf (86. Kränzlein), Pfeuffer, Bolz - Feser, Graup (85. Reuß).

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadt schrammt am Sieg in Bamberg vorbei

Vier Tore, zwei Platzverweis und ein für beide Teams verdienter Punkt.

FC Eintracht Bamberg - FC Fuchsstadt 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Andreas Graup (40.), 1:1 Patrick Titzmann (53., Foulelfmeter), 1:2 Johannes Feser (67.), 2:2 Patrick Titzmann (92.). Gelb-Rot: Philipp Pfeuffer (87.), Andreas Graup (91., beide Fuchsstadt).


Die "Füchse" überstanden ihr letztes Auswärtsspiel dieser so erfolgreichen Landesliga-Saison ohne Niederlage, haderten aber mit dem Unparteiischen Felix Meding (Ochsenfurt), mit dessen Entscheidungen sie einige Male nicht einverstanden waren. "In der ersten Halbzeit war die Partie ausgeglichen", berichtete Gäste-Coach Martin Halbig, "da war die Begegnung am Rande eines Sommerkicks." Dies war erstaunlich, denn die Gastgeber mussten unbedingt punkten, um sich die Chance auf die Abstiegsrelegation zu erhalten. Kurz vor dem Seitenwechsel gingen die Kohlenbergler, die früh ihren Mittelfeld-Strategen Simon Häcker aufgrund einer Fußverletzung verloren hatten, vor 186 Zuschauern im Fuchspark-Stadion in Führung, als Außenverteidiger Simon Bolz Dominik Halbig auf die Reise schickte, der den Torschützen Andy Graup mit einem überlegten Pass in die Tiefe perfekt bediente. Nach der Pause agierten die Domstädter mutiger und aggressiver, dem Ausgleichstreffer ging aber wohl eine glatte Fehlentscheidung des Unparteiischen voraus. Bei einem sauberen Hinausgrätschen der Kugel durch Philipp Pfeuffer kam ein "Eintrachtler" zu Fall, zu aller Überraschung wurde auf den Punkt gedeutet. "Selbst der Gegner hat keinen Elfer gefordert", so Halbig.

Im Landesliga-Derby wird brüderlich geteilt

Seine gute Form unterstreicht der FC Fuchsstadt mit dem Remis bei der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach.

DJK Schwebenried/Schwemmelsbach - FC Fuchsstadt 1:1 (1:1). Tore: 1:0 Manuel Weißenberger (15., Foulelfmeter), 1:1 Andreas Graup (37.).


Vor 400 Zuschauern teilten sich die Kontrahenten die Punkte, was laut FC-Coach Martin Halbig zwar letztlich in Ordnung ging, "wir hätten aber gerade aufgrund guter Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit aber auch gewinnen können". Für beide Teams ging es nicht nur um die drei Punkte, sondern aufgrund des Derby-Charakters auch ums Prestige. Davon zeugen auch die zehn gelben Karten, die ebenfalls "brüderlich" geteilt wurden. Die "Füchse" bewiesen wie schon seit Wochen, dass sie in der Liga angekommen sind, so einfach wie im Hinspiel machten sie es den Schützlingen von Mario Schindler nicht. Diese gingen nach Foul von Marcel Plehn an Jens Rumpel in Führung, ihr für Strafstöße zuständiger Experte Manuel Weißenberger ließ seinem früheren Mannschaftskameraden Frank Fella keine Abwehrchance. Die erste Viertelstunde war von großer Hektik geprägt, wozu der Unparteiische sein Scherflein beitrug. So verlegte er nach Foul des DJK-Keepers Nikolas Herold am durchgebrochenen Simon Häcker den Tatort außerhalb des Strafraums, auf der Gegenseite entschied er nach einem sauberen Ball-Hinausgrätschen von Michael Emmer statt auf Eckball auf Freistoß.


Fein gemacht

Der Rückstand rief sofort die Gäste auf den Plan, die angetrieben von Simon Häcker und Simon Bolz sich eine leichte Überlegenheit im Mittelfeld erarbeiteten. Vorsicht war allerdings auch geboten, denn der junge Yannick Deibl erwies sich als brandgefährlich. Der Ausgleich von Andy Graup mit einem Heber über den etwas weit vor seinem Tor postierten Torwart nach einer Kopfballverlängerung von Häcker war jedenfalls nicht unverdient. In der Absicht, Revanche für die Hinspiel-Niederlage zu nehmen und unterstützt von vielen mitgereisten Fans, übernahmen die Kohlenbergler das Zepter, doch mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hatte der eingewechselte Dominik Halbig auf dem Fuß, dem aber im Abschluss die Nerven ebenso versagten wie Andy Graup.


"Wir müssen einfach noch lernen, mit mehr Abgeklärtheit unsere Chancen zu nutzen, gerade in solchen Spielen, wo man nicht allzu viele Hochkaräter bekommt", so Halbig, der mit seiner Abwehrreihe sehr zufrieden war. Die Hausherren verzeichneten im zweiten Durchgang keine nennenswerte Gelegenheit, aufgrund des frühen Pressings sowie der hohen Laufbereitschaft der Halbig-Elf war der Spielaufbau bei der DJK doch sehr gestört. Beide Teams können mehr denn je zufrieden den letzten Saisonspielen entgegensehen.
 

Fuchsstadt: Fella - Seit, Emmer, Lieb, Bayer - Pfeuffer, Plehn, Häcker, Bolz (62. Halbig) - Feser, Graup (84. Reuß).

Simon Bolz kann es noch

Mit einer Galavorstellung gegen Bayern Kitzingen beseitigt der FC Fuchsstadt die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt.

FC Fuchsstadt - FVgg Bayern Kitzingen 9:1 (4:0). Tore: 1:0 Andreas Graup (32.), 2:0 Simon Bolz (36.), 3:0 Andreas Graup (37., Foulelfmeter), 4:0 Harald Bayer (44., Foulelfmeter), 5:0 Marcel Plehn (46.), 6:0 Simon Bolz (52.), 7:0 Philipp Pfeuffer (54.), 8:0 Marcel Plehn (66.), 8:1 Maximilian Wunder (75.), 9:1 Simon Bolz (86.). Rot: Florian Kieser (37., Kitzingen).


Sie waren ja hinreichend gewarnt, die Kitzinger . Vor Dominik Halbig (11). Vor Simon Häcker (11). Und vor Johannes Feser (10), die in dieser Saison bereits 32 Treffer erzielt hatten. Eine mehr als deftige Abreibung gab es für die mehr denn je abstiegsbedrohten Bayern vom Main dennoch. Kurios nur, dass das Trio infernale tatsächlich leer ausgegangen war - wie im Hinspiel übrigens beim torlosen Remis. Nun gut, Youngster Halbig hatte zwei Tore an diesem windig-frischen Nachmittag erzielt, aber nur zuvor im Reserveteam, in dem auch Papa und Trainer Martin Halbig aufgelaufen war. Der Landesliga-Kader des Aufsteigers ist wahrlich dünn besetzt, aber Teamgeist und spieltechnische Intelligenz machten mit dem unerwarteten Kantersieg den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt. Mit Ausnahme von Frank Fella, der für den angeschlagenen Sven Eyrich das Tor hütete, setzte Martin Halbig auf die Startelf der Vorwoche, die so überzeugt hatte beim 5:1-Erfolg in Kahl. Da hat sich ein Selbstbewusstsein bei den Kohlenberg-Jungs entwickelt, das die stark ersatzgeschwächten Kitzinger schlichtweg überforderte.

"Es hätte schon zur Pause 7:0 stehen können", staunte der FC-Trainer, der zusammen mit den 170 Zuschauern über eine halbe Stunde auf das erste Erfolgserlebnis hatte warten müssen. Fast schon fahrlässig hatten Simon Häcker, Andi Graup, Jogo Feser und Simon Bolz ihre Gelegenheiten zunächst verstolpert und verballert. Der Niedergang der Gäste folgte umso schneller. Jeweils ins kurze Eck trafen Graup und Bolz, ehe erneut Graup und Harald Bayer per Foulelfmeter auf 4:0 stellten. Dazu hatte Kitzingens Florian Kieser nach der Notbremse gegen Häcker zu Recht den roten Karton gesehen. Eine wahrlich bedauernswerte Figur gab die Elf von Björn Auer auch nach der Pause ab. Zwei tolle Treffer gelangen FC-Kapitän Marcel Plehn, der erst per Kopf nach Bolz-Flanke traf, dann das Leder mit der Brust annahm und volley im Giebel versenkte. "An so einem Tag klappt auch so was. Aber wir haben die Tore auch gut über die Außenpositionen vorbereitet", lobte Martin Halbig. Einen Dreierpack schnürte schließlich Simon Bolz.


Der 23-Tore-Mann aus der vergangenen Bezirksliga-Runde hatte tatsächlich seine ersten Saisontreffer überhaupt markiert. Kein Wunder, dass der 28-Jährige vor allem seine erste Bude besonders intensiv genoss. "Hat ja lange genug gedauert. Ich wollte eigentlich flanken, habe dann aber gesehen, dass der Kitzinger Keeper das kurze Eck anbietet", sagte Bolz, der mal wieder im offensiven Mittelfeld ran durfte. "Das hat sich so ergeben, weil der Domi Halbig noch etwas angeschlagen ist. Klar freue ich mich immer, wenn ich mal weiter vorne spielen kann." Beim Ehrentreffer der Gäste hatten es die Fuchsstädter in der Rückwärtsbewegung etwas zu passiv angehen lassen. Der Ärger darüber sollte sich in Grenzen halten.

Die Füchse trumpfen am Untermain auf

Der FC Fuchsstadt dürfte mit dem 5:1-Sieg über Viktoria Kahl den Klassenerhalt gesichert haben, während der Gegner weiter zittern muss.

FC Viktoria Kahl - FC Fuchsstadt 1:5 (0:1). Tore: 0:1 Simon Häcker (32.), 0:2 Johannes Feser (55.), 1:2 Dominik Witzel (57.), 1:3 Marcel Plehn (67.), 1:4 Lukas Lieb (78.), 1:5 Simon Häcker (89.). Bes. Vorkommnis: Sven Eyrich pariert Foulelfmeter von Dennis Runge (52., Kahl).

Mit einer famosen Vorstellung entführten die Kohlenbergler drei Punkte von der Waldsportanlage, dürften nunmehr den Klassenerhalt sicher haben, um den die Gastgeber weiter zittern müssen. "Das war eines unserer besten Auswärtsspiele", informierte Fuchsstadts Coach Martin Halbig. "Wir waren von der ersten Sekunde hellwach und haben den Gegner nie richtig ins Spiel kommen lassen." Die Viktoria vom Untermain ging zwar ebenfalls forsch zu Werk, doch die Gäste-Deckung erwies sich als sattelfest, im Mittelfeld zogen Simon Häcker und Simon Bolz, "dem ich eine Leistungssteigerung attestieren kann und der lediglich vom Schusspech verfolgt war", so Halbig, die Fäden. Nachdem Häcker sein Team nach einer schönen Kombination noch vor dem Seitenwechsel in Führung geschossen hatte, wurde es gleich nach Wiederanpfiff für die "Füchse" brenzlig, doch Keeper Sven Eyrich fischte den platziert und hart geschossenen Elfer aus dem Toreck.

Daraus entwickelte sich ein Angriff, den Johannes Feser gekonnt abschloss. Der postwendende Anschlusstreffer mobilisierte bei den Platzherren noch einmal alle Kräfte, doch deren Offensivspiel eröffnete der Halbig-Elf viel Raum zum Kontern. "Und diese haben wir diesmal clever ausgespielt, der ballführende Spieler hatte immer ein Auge für den besser postierten Mitspieler und im Abschluss haben wir wie selten zuvor Kaltschnäuzigkeit bewiesen", freute sich der Fuchsstädter Trainer. Marcel Plehn, der aufgerückte Innenverteidiger Lukas Lieb sowie Simon Häcker kurz vor dem Abpfiff netzten ein und sorgten so für Jubel auf der Gäste-Bank. Die Platzherren rannten mit großer Moral an, die Schützlinge von Albert Repp gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und sorgten so ihrerseits für ein interessantes Match, das außerordentlich fair geführt wurde. "Wir haben nun fast die angestrebten 40 Punkte auf dem Konto, es müsste jetzt mit dem Teufel zugehen, wenn wir noch einmal in Abstiegsnöte geraten sollten", so Halbig, der allen Spielern eine konzentrierte Vorstellung bescheinigte. "Wenn wir diese Leistung im nächsten Heimspiel gegen Kitzingen wiederholen können, sollte der Klassenerhalt endgültig gesichert werden."

Fuchsstadt: Eyrich - Seit, Emmer (82. Halbritter), Lieb, Bayer - Bolz, Plehn, Pfeuffer, Häcker - Graup (73. Halbig), Feser (85. Wolf)

Mit einem Punkt kann Fuchsstadt gut leben

Der TSV Kleinrinderfeld verlangte der Elf von Martin Halbig alles ab.

FC Fuchsstadt - TSV Kleinrinderfeld 1:1 (0:0). Tore: 0:1 Silas Krebelder (48.), 1:1 Simon Häcker (50., Foulelfmeter).


Nach dem Derbysieg seiner Gladbacher tags zuvor war Martin Halbig nachsichtig - und unabhängig davon realistisch. "Mit dem Punkt bin ich hochzufrieden. Das war kein hochklassiges, aber intensives Spiel gegen einen erfahrenen und guten Gegner", sagte der FC-Trainer. Der 3:2-Hinspielsieg hatte aus Fuchsstädter Sicht ja einiges erwarten lassen, doch diesmal wurde das Duell der Tabellennachbarn vor den 220 Zuschauern eine extrem zähe Auseinandersetzung, weil der Gegner diesmal deutlich besser verteidigte. Und auch kämpferisch zu gefallen wusste, den Gastgebern ein mühevolles Aufbauspiel bescherte. Besser ins Spiel kam der Gast, der für Druck sorgte und die Kohlenberg-Jungs zur Abwehrmaloche zwang. Aber ernsthaft zupacken musste FC-Keeper Sven Eyrich in Halbzeit eins nur einmal. Statt prickelnder Strafraumszenen sahen die Zuschauer unter dem Strich ein zerfahrenes Spiel mit vielen Fouls und Behandlungspausen. Früh und verletzungsbedingt hatten die Fuchsstädter wechseln müssen, für Philipp Pfeuffer, der sich bereits beim Aufwärmen gezerrt hatte, kam Maximilian Seit ins Spiel.

Zwei schnelle Tore

Der Start in die zweite Halbzeit geriet dafür umso aufregender: Mit dem Treffer für Kleinrinderfeld durch den unhaltbaren 14-Meter-Schuss von Silas Krebelder und dem prompten Ausgleich durch das Strafstoßtor von Simon Häcker. Nach einem Zuspiel von Johannes Feser war Andreas Graup regelwidrig gestoppt worden. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem beide Teams wenig Spielwitz, aber zumindest hohen Einsatz unter der prallen Frühlingssonne zeigten. Etwas mehr Spielanteile blieben auf Kleinrinderfelder Seite, doch den gefährlichsten Torschuss sollten die Gastgeber abgeben durch die Direktabnahme von Andi Graup, die aber zu zentral aufs TSV-Tor kam, wo Pascal Krämer zupackte. "Beide Mannschaften müssen mit dem einen Punkt zufrieden sein, weil keiner so recht zum Abschluss gekommen war", bestätigte FC-Sportleiter Horst Geier.
 

Fuchsstadt: Eyrich - Emmer, Lieb, Bolz, Bayer - Pfeuffer (26. Seit), Halbritter, Halbig (83. Wolf), Graup, Häcker (89. Kränzlein) - Feser.

Auswärtsspiel beim TuS Röllbach

04.04.17

Martin Halbig gewinnt zumindest beim Tippen

28.03.17 Der FC Fuchsstadt hatte den Tabellenführer am Rand einer Niederlage.

FC Fuchsstadt - FC 05 Schweinfurt II 3:3 (3:1). Tore: 1:0 Dominik Halbig (2.), 1:1 Eren Özdemir (16.), 2:1 Andreas Graup (18.), 3:1 Johannes Feser (26.), 3:2 Christoph Schmidt (52.), 3:3 Lukas Illig (90.+1).


Sechs Tore, sieben gelbe Karten, über 400 Zuschauer und bestes Fußballwetter. Ja, es war allerhand los am Samstag auf dem Kohlenberg. Teilweise zumindest. Weil fast jeder Schuss ein Treffer war. Und weil vor allem nach der Pause kaum Aufregendes passierte, wenn man die beiden Treffer der Gäste abzieht. Erst mit dem Schlusspfiff hatte der Tabellenführer durch den Auraer Lukas Illig eine Niederlage vermeiden können, dennoch war Ulli Baumann in seiner Analyse leicht angefressen. "Das waren zwei verlorene Punkte. Es hat nur eine Mannschaft gespielt, und das waren wir. Aber wir haben halt den Gegner auch zum Toreschießen eingeladen. Wir haben Fehler gemacht, die wir sonst in fünf Spielen nicht machen", sagte der Coach der Regionalliga-Reserve, der sein Team früh in Rückstand sah durch den Freistoßtreffer von Dominik Halbig. "Wir wollten tief stehen und auf Konter setzen, da war die schnelle Führung natürlich perfekt für uns", wusste Fuchsstadts Trainer Martin Halbig.

Ein Standard ging auch dem Ausgleich voraus, als eine weitgezogene Freistoßflanke in Eren Özdemir einen dankbaren Abnehmer fand. Schlag auf Schlag ging es weiter. Und das spektakulär, weil Andi Graup nach einem weiten Abschlag seines Keepers Sven Eyrich per Hinterkopf traf gegen einen zu zögerlichen 05-er Keeper Julian Glos, der acht Minuten später das dritte Mal den Ball aus dem Netz holen musste durch den Volleyschuss von Jogo Feser. Natürlich wieder nach einem ruhenden Ball, den Simon Bolz butterweich serviert hatte.

"Auf die langen Bälle der Fuchsstädter waren wir eigentlich vorbereitet. Aber meine Spieler haben bei den Gegentoren schlicht und einfach die falsche Entscheidung getroffen", ärgerte sich Baumann, dessen Elf zur Pause sogar höher hätte zurückliegen können nach einem Konter über Johannes Feser, als Andi Graup den Gäste-Torsteher prüfte. Für Spannung sorgte kurz nach Wiederanpfiff der nach der Saison zum TSV Aubstadt wechselnde Hammelburger Christoph Schmidt, der nach einem Flankenball unbedrängt einnetzen durfte und die beste Phase seiner Elf einleitete. "Da kam von uns zu wenig Entlastung und wir haben uns zu viele unnötige Ballverluste erlaubt. Wir hätten halt das vierte Tor machen müssen", sprach Martin Halbig den Hochkaräter seines Sohnes an, der das Eins-gegen-Eins-Duell mit Keeper Glos verloren hatte (80.). Kurz nachdem Fuchsstadts Innenverteidiger Marcel Plehn verletzt vom Feld musste, trafen die Grün-Weißen zum gerechten Endstand. "Immerhin ein Punkt für die Moral", gab sich Ulli Baumann leicht versöhnlich. "Und wir können mit dem Unentschieden sehr gut leben. Der Gegner steht ja nicht zu Unrecht soweit oben. Außerdem hatte ich 3:3 getippt", grinste Martin Halbig. Wohlwissend, dass auch kleine Schritte den Weg zum Klassenerhalt verkürzen.


Fuchsstadt: Eyrich - Bayer, Lieb, Plehn (90. Seit), Bolz - Emmer, Pfeuffer, Graup (75. Reuß), Halbig (84. Halbritter), Häcker - Feser.

(Quelle: www.infranken.de)

Am Ende klappt alles beim FC Fuchsstadt

20.03.17 Mit dem deutlichen Sieg über den FC Lichtenfels macht der FC Fuchsstadt einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.

FC Fuchsstadt - FC Lichtenfels 4:0 (1:0). Tore: 1:0 Andreas Graup (45.+1, Foulelfmeter), 2:0 Dominik Halbig (80.), 3:0, 4:0 Simon Häcker (87., 90.+2).


Der vierte Heimsieg in Folge lässt die Fuchsstädter gelassen in die Zukunft blicken. "Der Sieg ist vielleicht eins, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber aufgrund der starken zweiten Halbzeit sicher verdient. Und wir haben die starken Spieler der Lichtenfelser gut neutralisieren können", sagte Martin Halbig. Für den fehlenden Lukas Lieb hatte der FC-Coach Michael Emmer in die Viererkette beordert, in der auch Simon Bolz wieder verteidigte nach auskurierter Grippe. Überraschend nicht in der Startformation stand Dominik Halbig, dessen Platz im offensiven Mittelfeld Fabio Reuß einnahm.

Die erste Gelegenheit besaßen im Duell der beiden Aufsteiger die Oberfranken durch ihren Torjäger Steffen Hönninger, ehe auch die Gastgeber auf den Chancen-Zettel kamen durch den knapp verzogenen Schuss von Andi Graup. Eine ganze Spur näher dran am Torjubel war Jogo Feser, dem nach Zuspiel von Simon Häcker im letzten Moment das Spielgerät vom Fuß gespitzelt wurde (16.). Aber die Gäste waren in Halbzeit eins mit ansehnlichem Kurzpassspiel ein ebenbürtiger Gegner, der nur mit der Präzision so seine Schwierigkeiten hatte bei weiteren Abschlüssen von Lukasz Jankowiak (21.) und Hönninger (24.). Bis zum Pausenpfiff blieb es auf beiden Seiten bei Torannäherungsversuchen, meistens aus Standards resultierend. Der torlose Halbzeitstand in der Kohlenberg

-Arena wäre die logische Folge gewesen - hätte der Unparteiische ein wenig eher zum Pausengetränk gebeten. So aber gab es nach einem Foul an Simon Häcker Strafstoß für die Fuchsstädter, den Andreas Graup sicher verwandelte.


Ähnlich ausgeglichen gestalteten sich die zweiten 45 Minuten, in denen erneut 14-Tore-Mann Hönninger sein Glück probierte (48.), ehe die Partie verflachte und die Zuschauer kaum Torraumszenen zu sehen bekamen. Dann Turbulenzen binnen fünf Minuten, in denen die Fuchsstädter erst mit Müh' und Not im eigenen Strafraum klärten, dann selbst zum Torschuss kamen durch Johannes Feser nach dem Zuspiel des eingewechselten Dominik Halbig. In der Schlussviertelstunde bliesen die Männer vom Obermain zur Schlussoffensive. Mit diversen Einwechslungen erhöhte Gäste-Trainer Alexander Grau notgedrungen das Risiko. Aber ins Schwarze traf erneut der Gegner. Und zwar in Person von Dominik Halbig, der das Leder nach Graup-Vorlage aus spitzem Winkel unter die Latte hämmerte. Jetzt doch arg frustrierte Lichtenfelser mussten gar noch zwei weitere Treffer schlucken, erzielt von Simon Häcker, der nach dem Durchsteck-Pass von Feser Keeper Hannes Köster ins Leere laufen ließ, dann im Anschluss an eine Ecke sehenswert volley traf.

Fuchsstadt: Eyrich - Bayer, Halbritter (81. Seit), Plehn, Bolz - Emmer, Pfeuffer, Graup (87. Kränzlein), Reuß (57. Halbig), Häcker - Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Zwei Punkte zu wenig für den FC Fuchsstadt

14.03.17 Nach einer guten Leistung müssen sich die Kohlenberg-Jungs in Unterpleichfeld mit einem Remis begnügen

TSV Unterpleichfeld - FC Fuchsstadt 1:1 (0:0). Tor: 0:1 Simon Häcker (37.). 1:1 Andreas Zehner (80.).
Der Zehner hat's gemacht. Andreas Zehner nämlich, der auch die "10" auf dem Rücken trägt. Eine kleine Zahlenspielerei, die Martin Halbig bestimmt nicht so lustig fand. "Wir waren in meinen Augen das bessere Team und hätten die drei Punkte verdient gehabt", sagte der FC-Übungsleiter nach nicht hochklassigen, aber zumindest spannenden 90 Minuten. Auf den kranken Simon Bolz hatten die Fuchsstädter verzichten müssen, weshalb Philipp Halbritter in die Viererkette rotierte. Einer, der keine Zweikämpfe scheut und daher der richtige Mann am richtigen Ort war in einem intensiven und nickligen Spiel. "Das war wirklich kein schönes Spiel, was auf diesem Platz auch kaum möglich war. Aber wir haben damit gerechnet und waren ja aus vergangenen Begegnungen vorgewarnt", so Halbig.

Viel zu tun bekommen hatten die Torhüter beider Mannschaften in Halbzeit eins nicht. Aber Fuchsstadt führte, weil Simon Häcker nach einem Zuspiel von Andreas Graup erst einen Verteidiger, dann TSV-Torsteher Stefan Kraus düpierte. Sogar das 2:0 war möglich, das nach dem Häcker-Pfostenschuss Dominik Halbig eigentlich erzielt hatte. "Der Schiedsrichter hat leider auf Abseits entschieden in dieser Situation. Ich habe es anders gesehen", so Martin Halbig, der den Unparteiischen auch aus einem anderen Grund kritisierte. "Der Schiri hat die Partie sehr großzügig laufen lassen, was vielleicht nicht immer die beste Lösung war. Angesichts der Härte wäre eine etwas kleinlichere Regelauslegung durchaus angebracht gewesen." Beispielsweise gegen Unterpleichfelds Nino Wagner, der nach seiner gelben Karte noch zwei grobe Fouls straffrei begehen durfte. "Unter dem Strich haben wir sehr gut gestanden. Ich hatte nie das Gefühl, dass der Gegner noch ein Tor machen könnte." Tat er aber doch, weil besagter Andreas Zehner nach einem langen Ball von einem Missverständnis der beiden Fuchsstädter Innenverteidiger profitierte. "Das passiert, ist aber ärgerlich", so Halbig. Es hätte freilich auch ein zweiter FC-Treffer fallen können, durch Johannes Feser beispielsweise, der nach einem Konter über Dominik Halbig freistehend neben das Tor schoss.


Fuchsstadt: Eyrich - Lieb, Plehn, Bayer, Halbritter - Emmer, Pfeuffer (90+2, Seit), Graup, Halbig, Häcker - Feser (84. Reuß).

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadts gnadenlose Effektivität

07.03.17 Die Halbig-Elf und die TG Höchberg begegnen sich auf Augenhöhe, aber vor dem Tor sind die Jungs vom Kohlenberg erstaunlich abgezockt.

FC Fuchsstadt - TG Höchberg 4:2 (2:0). Tore: 1:0 Johannes Feser (2.), 2:0 Dominik Halbig 27.), 3:0 Simon Häcker (73.), 4:0 Andreas Graup (78., Foulelfmeter), 4:1, 4:2 Tobias Riedner (85., 89.).


Zum Handschlag nach dem Spiel stand Martin Halbig die Entschuldigung quasi ins Gesicht geschrieben. Bitter enttäuscht war schließlich der Trainer-Kollege. Wohlwissend, dass dessen Mannschaft sicher keine zwei Tore schlechter war. Und bestimmt keine vier. Der Staun-Faktor unter den 200 Zuschauer war diesmal besonders ausgeprägt.

"In Memmelsdorf haben wir die großen Dinger noch liegen gelassen. Diesmal waren wir effektiv wie selten zuvor", sagte der FC-Übungsleiter in seiner Analyse. "Vor allem in der ersten Halbzeit war das eine enge Kiste." Stimmt, denn die erste Chance besaß kurz nach Anpfiff schließlich der Gast vom Main durch Julian Geiger, der das Leder  übers Tor setzte. Und der Augenblicke später das erste FC-Tor mitansehen musste. Perfekt hatte Andi Graup auf Jogo Feser durchgesteckt, der frei vor TG-

Keeper Dominik Daxhammer sicher vollstreckte. Beide Mannschaften hatten sich neben der Viererkette für ein Fünfer-Mittelfeld und eine zentrale Spitze entschieden. Eine Position, die bei den Mainfranken Tobias Riedner begleitete. Die Folge auf beiden Seiten: viele hohe Bälle in Richtung Strafraum. "Der Platz war nicht einfach zu bespielen. Und wir haben in der Vorbereitung sechs Wochen auf Kunstrasen trainiert. Daher haben wir einfache Mittel gesucht. Die langen Bälle waren richtig", sagte TG-Coach Thomas Kaiser. "Aber das Verhalten danach hat nicht gepasst, um die zweiten Bälle zu bekommen." Dass die TG-ler kaum zu Chancen kamen, lag vor allem an den Kopfball starken und extrem aufmerksamen FC-Innenverteidigern Lukas Lieb und Marcel Plehn, die ihrem Keeper reichlich Arbeit abnahmen.

Höchberg presste, Höchberg spielte aggressiv, aber Fuchsstadt traf ein zweites Mal vor der Pause. Durch Dominik Halbig, der das Spielgerät nach Feser-Ablage volley unter die Latte schweißte mit prima Schusstechnik. Zwei Chancen, zwei Tore, während die Kaiser-Mannen vor dem Halbzeitpfiff nur noch einen zu unplatzierten Riedner-Schuss zu bieten hatten. "Wir haben danach richtig gut gespielt. Wenn der eine Ball rein geht, sind wir wieder im Spiel und nehmen auch was mit", sagte Dominik Kaiser zu der ersten großen Chance nach dem Wechsel, als erneut Riedner im Mittelpunkt des Geschehens stand und Simon Bolz nach einer Ecke auf der Linie klärte. Aber die Geschichte der ersten 45 Minuten sollte sich wiederholen. Erst verlängerte Simon Häcker das Leder nach Bolz-Freistoß ins Tor, dann traf Graup, zuvor selbst vom Torwart gefoult, per Strafstoß zum 4:0.

"Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass wir keinen Schönheitspreis, sondern das Spiel gewinnen wollen. Die Jungs haben gut nach hinten gearbeitet und diszipliniert gespielt. Jetzt haben wir den Abstand auf die Abstiegsplätze wieder ein Stück vergrößert", freute sich Martin Halbig. Und konnte daher auch über die Unaufmerksamkeiten in der Schlussphase hinweg sehen, als Eyrich erst einen Riedner-Kopfball glänzend entschärfte, ehe der Höchberger Stürmer doppelt traf.


Fuchsstadt: Eyrich - Lieb, Plehn, Bayer (82. Wolf), Bolz - Emmer, Pfeuffer, Graup (80. Reuß), Halbig, Häcker - Feser (82. Halbritter)

 

Quelle www.infranken.de

Fuchsstadts missglückter Start ins neue Jahr

01.03.17 Die Halbig-Elf verliert in Memmelsdorf durch zwei Treffer kurz vor und kurz nach der Pause.

SV Memmelsdorf - FC Fuchsstadt 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Thomas Kamm (44.), 2:0 Nabeel Qawasmi (50.).
"Wir hatten in der ersten Halbzeit die klar besseren Möglichkeiten, sind aber zum einen am unkonzentrierten Abschluss gescheitert, zum anderen an zweifelhaften Abseitsentscheidungen", bilanzierte FC-Coach Martin Halbig. So lief Jogo Feser nach einer halben Stunde durch, wurde aber zurückgepfiffen. Kurz darauf sah ein Memmelsdorfer Spieler nur die gelbe Karte, obwohl er während einer Spielunterbrechung eine Tätlichkeit an Andy Graup beging. "Der Rückstand kurz vor dem Pausenpfiff war ärgerlich, auch den Start nach dem Seitenwechsel haben wir verschlafen und so den zweiten Gegentreffer kassiert. Die Moral der Mannschaft war dann gut, doch mit der Chancenverwertung hat es leider trotz guter Möglichkeiten nicht geklappt", so Halbig.

Die Fuchsstadter, bekannt für ihre Konterstärke, starteten immer wieder schnelle Vorstöße und setzten Nadelstiche. Zum Beispiel durch Harald Bayer, der erst in letzter Sekunde gestoppt werden konnte (27.). Dann leistete sich SVM-Neuzugang Qawasmi, der trotzdem zu den besten Spielern zählte, einen Fehlpass. Die Rückgabe erlief sich Johannes Feser, dessen Schuss hervorragend von SV-Keeper Florian Dörnbrack gemeistert wurde. Kurz vor und unmittelbar nach der Pause gelangen den Oberfranken die spielentscheidenden Treffer. Durch Thomas Kamm, der den Ball direkt versenkte. Und durch Qawasmi, der nach gewonnenem Zweikampf jubeln durfte. Die Memmelsdorfer waren nun hellwach und übernahmen das Spielgeschehen mit dem Pfostenschuss von Peter Koch (53.). Die Fuchsstädter suchten derweil immer wieder Jogo Feser, der nur mit Mühe in Schach gehalten werden konnte.


Fuchsstadt: Eyrich, Emmer (83. Halbritter), Bayer, Wolf (68. Reuß), Lieb, Plehn, Pfeuffer, Häcker , Halbig, Graup, Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadt dreht den Rückstand

30.11.16

FC Fuchsstadt - TSV Karlburg 2:1 (1:1). Tore: 0:1 Marvin Schramm (25., Foulelfmeter), 1:1 Andreas Graup (34.), 2:1 Simon Häcker (54., Foulelfmeter). Rot: Cedric Fenske (82., Karlburg).

Endlich mal wieder ein Heimsieg. Und das auch noch verdient. Entsprechend zufrieden schaute Martin Halbig hernach drein. "Mit jetzt 26 Punkten können wir beruhigt nach Abtswind fahren", sagte der FC-Übungsleiter. 90 sicher nicht hochklassige, aber unterhaltsame Minuten hatten die 310 Zuschauer erlebt auf dem ordentlich bespielbaren Hauptfeld, auf dem die Füchse den besseren Start hatten mit den Schüssen von Johannes Feser und Simon Häcker.

In Führung gingen allerdings die Karlburger durch den von Marvin Schramm verwandelten Strafstoß. Bei der Bewertung des Zweikampfes zwischen Marcel Plehn und TSVler Leon Mialov lag Schiedsrichter Marcel Bargel (Bad Staffelstein) aber falsch, denn der FCler hatte klar den Ball gespielt. "Aber auch nach dem Rückstand haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen", lobte Martin Halbig seine Elf, die eine weitere Chance kreierte durch Simon Häcker (27.), dann zügig zum Ausgleich kam durch den tollen Schuss in den Winkel von Andreas Graup nach einer zu kurz abgewehrten Ecke von Dominik Halbig. Um ein Haar hätte es gar zur Pauseführung gereicht, doch nach Graup-Pass traf Marcel Plehn nur den Pfosten.

Mit Wiederanpfiff ließ sich auf dem Kohlenberg sogar die Sonne blicken, was die Heimelf offensichtlich beflügelte. Denn die startete furios in den zweiten Abschnitt. Erst prüfte Jogo Feser TSV-Keeper Marius Väth, dann setzte Simon Häcker freistehend einen Kopfball neben das Tor. Anschließend rettete ein Karlburger vor dem einschussbereiten Dominik Halbig, der schließlich einen Elfmeter zugesprochen bekam. Simon Häcker verwandelte sicher. Für Marco Scheder eine reine Konzessionsentscheidung: "Das war ja fast klar, dass eine solche Aktion gepfiffen wird." Aber der Gästetrainer haderte auch mit seiner Mannschaft. "Wir haben mit Start in die zweite Halbzeit wieder mal unsere obligatorische Schwächephase gehabt. Wenn man das Spiel in Summe betrachtet, geht das Ergebnis so in Ordnung. Aber ein Punkt war für uns dennoch drin." Stimmt, denn Tobias Wießmann hatte Pech mit seinem Aluminium-Freistoß-Treffer (62.).

Mehr kam offensiv allerdings nicht von den Karlburgern. Ganz anders die läuferisch präsenten Gastgeber. Andreas Graup hätte nach Feser-Flanke die Führung ebenso ausbauen können wie der starke Philipp Halbritter, der das Leder aus 25 Metern an den Innenpfosten nagelte. Nach einer Tätlichkeit gegen Häcker flog abschließend Karlburgs Cedric Fenske zu Recht vom Platz. "Wir hatten schon in der ersten Halbzeit nicht schlecht gespielt und waren über das komplette Spiel hinweg konzentriert und aggressiv", bilanzierte Halbig.

Fuchsstadt: Eyrich - Lieb, Plehn, Bayer (82. Seit), Bolz - Pfeuffer, Halbritter, Häcker, Graup (87. Reuß), Halbig (89. Wolf) - Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Ein Fuchsstädter Sieg, der nicht besonders überzeugend war

17.11.16 Der Spielfluss geht angesichts der vielen unsauberen Zweikämpfe verloren. Große Möglichkeiten werden gegen Rimpar nicht herausgespielt.

FC Fuchsstadt - ASV Rimpar 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Philipp Pfeuffer (31.), 2:0 Johannes Feser (62.). Gelb-Rot: Simon Häcker (77., Fuchsstadt), Nicolas Moskwiak (89., Rimpar). Rot: Maximilian Baier (32., Rimpar). Bes. Vorkommnis: Dominik Halbig (Fuchsstadt) scheitert mit Foulelfmeter an Patrick Meier (33.).

Das erste Heimspiel der Rückrunde endete im Unterfrankenderby mit einem Erfolg für die Kohlenbergler, die allerdings gegen die ersatzgeschwächten Schützlinge von Rene Grimm schwer zu kämpfen hatten. Die Platzherren bestimmten die Anfangsphase und hatten durch Dominik Halbig gleich eine gute Gelegenheit (10.). Bei optischer Überlegenheit hatten die Fuchstädter nach einer halben Stunde die beste Gelegenheit, in Führung zu gehen: Nach Foul an Simon Häcker sah Gäste-Akteur Maximilian Baier zunächst die Rote Karte (Notbremse), doch beim nachfolgenden Strafstoß scheiterte Dominik Halbig mit einem zu unplatzierten Schuss an ASV-Keeper Patrick Meier.


Überzahl nicht ausgespielt

Den Fauxpas machte kurz darauf Philipp Pfeuffer wett: Nach einem Rückpass von Andy Graup hämmerte er die Kugel unter die Latte. "Danach hätten wir unsere personelle Überzahl besser nutzen müssen", erklärte nach Spielende FC-Coach Martin Halbig, der den nicht ungefährlichen, aber letztlich zu unpräzisen Konter des Gegners mitansehen musste. Beruhigend wirkte sich für sein Team erst der zweite Treffer aus: Nach Steilpass von Halbig stolperte Johannes Feser den Ball durch die Beine des Keepers ins Tor.


Die Partie war in der Folge von Zweikämpfen geprägt, die Schiedsrichter Tobias Blay (Marktredwitz) oft, aber für den Geschmack vieler unter den 230 Zuschauern zu oft, mit gelben Karten ahndete. Der Spielfluss ging ob der vielen unsauberen Zweikämpfe verloren, große Möglichkeiten wurden nicht mehr herausgespielt, beruhten meist auf Standards. "Letztlich sind wir über die drei Punkte froh, wir können mit gewachsenem Selbstvertrauen nach Memmelsdorf fahren", so der FC-Trainer.

Fuchsstadt:
Eyrich - Seit, Plehn, Thurn, Bolz - Halbig (79. Bayer), Pfeuffer, Häcker, Halbritter - Graup (84. Wolf), Feser (90. Reuß).

Fuchsstadt stolpert über die Chancen-Verwertung

02.11.16 Mit einer Niederlage auf Kunstrasen schlossen die "Füchse" die Vorrunde ab.

FC Coburg - FC Fuchsstadt 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Niklas Ehrlich (20.), 2:0 Lukas Köhn (80.).
Was insofern unnötig war, "weil wir uns im Prinzip gut geschlagen, aber unsere Chancen nicht genutzt haben", so ein frustrierter FC-Coach Martin Halbig. Dieser hatte seinen Schützlingen eine Defensivtaktik verordnet, was auf dem engen Kunstrasenplatz dazu führte, dass die Heimelf ihre gefürchteten Anspiele in die Tiefe nicht an den Mann brachte. Die Gäste versuchten es mit Kontern, dabei traf Dominik Halbig nur das Quergebälk (17.). Der Führungstreffer der Vestestädter resultierte aus einer Kette von Abwehrschnitzern, an der auch Keeper Sven Eyrich beteiligt war, der beim Herauslaufen zu lange zögerte. Es entwickelte sich danach eine Begegnung auf Augenhöhe, doch gerade FC-Torjäger Johannes Feser hatte kein Zielwasser getrunken, und einen Weitschuss von Philipp Halbritter entschärfte der heimische Goalie Daniel Shabestari mit einer Glanzparade.

Auch in Durchgang zwei versuchten sich die Kohlenbergler am Ausgleich, doch ihre angedachten Ballstafetten wurden immer wieder durch hartes Dazwischengehen der Oberfranken unterbrochen. "Gefährlich wurde es in beiden Strafräumen nur bei Standards", so Halbig, der froh sein durfte, dass Eyrich bei einem Kopfball nach Freistoßflanke die Kugel mit einem Reflex an die Latte lenkte. Dasselbe war auf der Gegenseite zu notieren, als ein Plehn-Kopfball die Torumrandung erzittern ließ. Die Halbig-Mannen durften während einer Drangphase auf den Ausgleich hoffen, liefen nach einer von Fabian Tretter vergebenen Möglichkeit dann aber in einen Konter. Harald Bayer konnte eine Flanke nicht verhindern, im allgemeinen Getümmel tropfte das Leder von Plehns Rücken auf den Fuß von Lukas Köhn, der aus Nahdistanz einlochte. "Die Niederlage ist bitter, weil wir auf Augenhöhe spielten, nur das Tor haben wir halt nicht getroffen", so Halbig, dessen Jungs nächsten Samstag bei starken Forchheimern bestehen müssen.


Fuchsstadt: Eyrich - Bayer (81. Emmer), Plehn, Lieb, Seit - Halbig, Wolf (64. Reuß), Halbritter, Bolz - Graup (76. Tretter), Fe

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadts Leistung hat gepasst

08.11.16 Teuer verkauft, aber keine Punkte: Trotz des Misserfolgs in Forchheim schöpfen die Füchse Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele.

SpVgg Jahn Forchheim - FC Fuchsstadt 3:1 (2:1). Tore: 1:0 Andi Mönius (10.), 1:1 Johannes Feser (24.), 2:1 Adem Selmani (43.), 3:1 Andi Mönius (67.).

Trotz der Niederlage war FC-Coach Martin Halbig mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. "Gegen eines der spielstärksten Teams der Liga haben wir uns teuer verkauft, hätten bei einer besseren Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit den Ausgleich erzielen können und haben trotz des Misserfolges Selbstvertrauen für die anstehenden Spiele geschöpft." Die Begegnung begann aus Sicht der Gäste denkbar schlecht, denn nach einem Freistoß ließ die Gäste-Deckung Andi Mönius zu viel Freiraum. Die Füchse reagierten keineswegs geschockt und versuchten aus einer kontrollierten Defensive heraus Konter zu setzen. Ein solcher Tempogegenstoß leitete auch das 1:1 ein, als Johannes Feser Jahn-Keeper Markus Kredel nicht gut aussehen ließ. Die Halbig-Elf spielte fortan auf Augenhöhe mit dem Favoriten, war allerdings im Abschluss nicht clever genug und wurde kurz vor der Pause bestraft, als Adem Selmani einnetzte. "Da habe ich Schlimmes befürchtet. Der Gegentreffer so kurz vor der Pause war psychologisch gesehen Gift", sagte Halbig, durfte aber erfreut registrieren, dass seine Mannen keineswegs die weiße Fahne hissten und weitestgehend den zweiten Durchgang bestimmten.

Den Ausgleich zweimal auf dem Fuß hatte Dominik Halbig, der freistehend einen Konter nicht abzuschließen wusste und kurz darauf Pech hatte, dass sein Schuss nach Querpass von Lukas Lieb noch auf der Linie entschärft wurde. Dann deutete Schiedsrichter Andreas Wörtmann (Wülflingen) nicht auf den Punkt, als Halbig vom Keeper von den Beinen geholt wurde. Als auch ein Weitschuss des neuerlich fleißigen Philipp Halbritter knapp am Tor vorbeistrich, folgte die kalte Dusche in Form des dritten Gegentreffers. Einen weiten Flankenball konnte Fuchsstadts Keeper Sven Eyrich noch aus der Gefahrenzone befördern, doch die Kugel landete auf dem Fuß von Mönius, der sich zum zweiten Mal als abgezockter Vollstrecker erwies.

Fuchsstadt: Eyrich - Seit, Plehn, Lieb, Bayer (76. Emmer) - Halbig (73. Reuß), Wolf, Halbritter, Bolz (73. Thurn) - Graup, Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)  

Fuchsstadt kassiert Ausgleich in der Nachspielzeit

24.10.16 ...nach einer schwachen ersten Halbzeit kommt die Steigerung zur rechten Zeit, zum Sieg reicht es dennoch nicht.

FC Fuchsstadt - FC Eintracht Bamberg 2:2 (0:1). Tore: 0:1 Tobias Linz (16.), 1:1 Fabio Reuß (47.), 2:1 Dominik Halbig (75.), 2:2 Michael Weimer (90.+2).


Die finalen Sekunden der Nachspielzeit. Noch ein Freistoßball - Tor. Im allerletzten Augenblick entführten die Oberfranken doch noch einen Punkt vom Kohlenberg, weil Michael Weimer gut gezielt und Fuchsstadts Keeper Sven Eyrich nicht besonders gut ausgesehen hatte. "Wir haben Qualität, die noch zu oft im Verborgenen schlummert. Und wir haben diesmal das Glück in die richtige Richtung gezwungen nach dem vielen Pech und Unvermögen zuletzt", freute sich Gäste-Trainer Georg Lunz über das Remis wie über einen Sieg, während bei den Fuchsstädtern die Köpfe auf Halbmast hingen.

Insolvenz hin, Insolvenz her - der FC Eintracht Bamberg ist schon eine Hausnummer im fränkischen Fußball, und weil auch das Wetter prächtig mitspielte, war das Zuschauer-Interesse groß auf dem Kohlenberg. Dort, wo die Gastgeber bis auf den verletzten Simon Häcker in Bestbesetzung antraten. Offensiv ausgerichtet mit Andi Graup, Simon Bolz und Dominik Halbig als Kreativabteilung hinter Frontmann Jogo Feser. Und mit einer ersten guten Chance für Marcel Plehn, dessen Kopfball nach Graup-Ecke auf der Linie geklärt wurde. Im Gegenzug war Eyrich gefordert beim Schuss von Maximilian Großmann, der bei den Oberfranken die einzige, allerdings extrem effektive Spitze gab. Dann war es Jogo Feser, der Bambergs Torsteher Thomas Nawrat zur Faustabwehr zwang, im Gegenzug lupfte Großmann übers Quergestänge. Munter ging es weiter mit defensiven Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Sie spielten wahrlich nicht gut, die Fuchsstädter, hatten freilich auch Pech bei den Pfostentreffern von Feser und Philipp Halbritter. 

Ein Wirkungstreffer für die Oberfranken, die sich mit Ballverlusten im Mittelfeld das Leben zusätzlich schwer machten, während bei den Gastgebern in aussichtsreicher Position zu oft der letzte Pass schlampig gespielt war. Ärgerlich, dass sich Feser und Andi Graup uneins waren frei vor Nawrat. Besser machte es schließlich Dominik Halbig nach dem feinen Halbritter-Zuspiel. Ausgerechnet Halbig, der bis dato nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Die große Chance auf den Ausgleich verpasste Bashkim Peci, der nach einem Eckball das Leder in bester Position übers Tor schaufelte (80.). Und dann doch als gefühlter Sieger vom Platz gehen durfte nach dem Freistoßpfiff des souveränen Spielleiters Carsten Dücker (Nüsttal). "Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Aber bei uns haben zu viele Spieler nicht ihr normales Niveau abrufen können", konstatierte Halbig.


Fuchsstadt: Eyrich - Seit, Bayer (46. Reuß), Lieb, Plehn - Pfeuffer, Halbritter, Bolz, Halbig (87. Wolf) - Graup (88. Thurn), Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstädter Formtief kommt zur Unzeit

11.10.16 Bei der Niederlage gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach passte aus Sicht der Halbig-Elf nur die Kulisse.

FC Fuchsstadt - DJK Schwebenried/Schwemmelsbach 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Simon Weißenberger (34.), 0:2, 0:3 Manuel Weißenberger (88., 91.,Foulelfmeter).
Die Enttäuschung war dem FC-Coach nach dem Abpfiff deutlich anzumerken. "Wir haben weder läuferisch noch kämpferisch die Leistung gezeigt, mit der man ein Landesligaspiel gewinnen kann, ein Derby schon gar nicht." Die 450 Zuschauer auf dem Kohlenberg sollten einen zusätzlichen Motivationsschub bringen, "doch das war leider nicht so, wir haben insgesamt zu passiv agiert, unsere wenigen Hochkaräter nicht genutzt und gegen einen Gegner, der gut organisiert war, verdient verloren", konstatierte Martin Halbig, dessen Schützlinge zumindest gut begannen mit der Chance für Dominik Halbig, der nach einem Stockfehler von DJK-Verteidiger Bastian Full freistehend am jungen DJK-Keeper Leon Hartmann scheiterte. Ein Weckruf für die Gäste, die im Gegenzug durch David Fleischmann ihre erste gute Gelegenheit verzeichneten, als FC-Torsteher Sven Eyrich auf dem Posten war. "Danach haben wir das Spiel besser in den Griff bekommen", so DJK-Coach Mario Schindler später. Als spielentscheidend sollte sich die bessere Raumaufteilung und das flüssigere Kombinationsspiel der Gäste erweisen. Unverkennbar war bei der Heimelf, dass neben den fehlenden Häcker und Plehn mit Simon Bolz (Trainingsrückstand) und Dominik Halbig (Knieverletzung) zwei wichtige Akteure in der Offensivabteilung weit von ihrer Normalform entfernt waren.


Da auch die Außenverteidiger gebunden waren, hieß das einzige Erfolgsrezept, "lange Bälle auf "Jogo" Feser", doch dieser erfreute sich durch seinen Ex-Mannschaftskameraden Sebastian Heinlein einer hautnahen Bewachung. Nachdem Eyrich einen gefährlichen Freistoß von Simon Weißenberger aus dem Toreck gefischt hatte (32.), verlor er das folgende direkte Duell gegen Simon Weißenberger nach dem klugen Zuspiel von Pascal Stürmer. Für die Einheimischen gab es vor dem Seitenwechsel noch zwei Ausgleichschancen, zunächst köpfte Feser nach Freistoß-Flanke von Halbig an den Pfosten, mit dem Pausenpfiff nickte Lukas Lieb den Ball nach Bolz-Ecke knapp vorbei.

Fuchsstadt will Geschenke einfach nicht annehmen

04.10.16 Gleich drei Platzverweise handelt sich Kahl ein und entführt dennoch drei Punkte vom Kohlenberg. Zwei Tage später holen die Füchse immerhin ein Remis.

Bayern Kitzingen - FC Fuchsstadt 0:0.
Zwei Tage nach der enttäuschenden Niederlage gegen Kahl gab es für die Füchse zumindest einen Teilerfolg. Und das trotz weiterer personeller Handicaps, weil neben Marcel Plehn und Simon Bolz kurzfristig auch Simon Häcker und Andreas Graup verletzungsbedingt hatten passen müssen aufgrund von Blessuren aus dem Samstagsspiel. "Dass weitere Spieler ausfallen, hatte sich schon am Sonntagmorgen abgezeichnet, wo wir noch einmal ein leichtes Training angesetzt hatten", sagte Martin Halbig, dessen Improvisationstalent zusätzlich gefragt war, als sich Philipp Pfeuffer und Philipp Baldauf beim Aufwärmen verletzten. "Trotzdem wollten wir natürlich eine gute Reaktion zeigen. Wir wollten am Wochenende eigentlich die 20-Punkte-Marke knacken, aber mit 19 Zählern stehen wir als Aufsteiger doch sauber da", sagte der FC-Übungsleiter nach 90 sicher nicht hochklassigen Minuten, "in denen uns auch etwas die Spritzigkeit fehlte".
Den besseren Start hatte zweifelsohne die Elf von Frank Wettengel, der es 48 Stunden zuvor noch schlechter ergangen war angesichts der 0:5-Pleite beim FC Lichtenfels. Von "gefühlten zehn Eckbällen für Kitzingen in der Anfangsphase" sprach Halbig, dessen Mannschaft sich nach 15 Minuten besser sortiert hatte und damit für Entlastung sorgte. "Wir haben ja quasi ohne Zehner gespielt, mussten daher hinten gut stehen und auf Konter setzen", so Halbig. Fast hätten die Gäste kurz vor der Pause sogar vorgelegt beim Abschluss von Dominik Halbig, als ein Bayern-Verteidiger das Leder von der Linie grätschte.


Derby vor der Tür

Chancenarm gestalteten sich auch die zweiten 45 Minuten, in denen die Kitzinger ihre späte Sturm-und-Drangphase fast mit dem Siegtor abgeschlossen hätten, als ein Kopfball an den Pfosten klatschte. "Aber auch Florian Thurn besaß noch eine Kopfballchance, da geht das Ergebnis schon in Ordnung", fand Halbig. Weiter geht es für den Aufsteiger am Samstag mit dem Derby gegen die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach in der Kohlenberg-Arena.
Fuchsstadt: Eyrich - Lieb, Thurn, Seit, Schaupp - Bayer, Wolf (84. Emmer), Halbritter, Halbig (90. Kränzlein), Reuß (75. Tretter) - Feser. 

FC Fuchsstadt - FC Viktoria Kahl 1:2 (1:1). Tore: 0:1 Sebastian Morhard (23.), 1:1 Dominik Halbig (28.), 1:2 Dennis Rung (58.). Gelb-Rot: Lukas Smith (76., Kahl), Rot: Fabio Sanchez (84.), Alexander Grod (87., beide Kahl.).
Mehr Jubel geht fast nicht, wie ihn die Kahler da zeigten in der Kohlenberg-Arena. Drei Punkte nach drei Platzverweisen, wahrlich ein kleines Kunststück, das die Elf von Albert Repp da auf den Rasen zauberte. Allerdings hatten die Fuchsstädter zum Gelingen ordentlich beigetragen mit einer extrem fahrigen Spielweise in mehrfacher Überzahl. Sicheres Passspiel? Fehlanzeige! Geduld? Fehlanzeige! Struktur im Spiel? Fehlanzeige! Nichts gab es zu beschönigen in den finalen Minuten.

Eine kleine Abrechnung folgte prompt vom Trainer - dem der Gäste. "Das war doch nur Hoch-und-Weit-Fußball von den Fuchsstädtern. Wir dagegen wollten Fußball spielen. Kompliment an meine Jungs für diese Leistung, da ziehe ich den Hut", sprudelte es aus Albert Repp. Eigentlich aus dem Nichts hatten sich die Kahler dezimiert. Nach der Ampelkarte gegen den zur Pause eingewechselten Lukas Smith flog Fabio Sanchez vom Platz nach Foul an Andreas Graup. Eine harte Entscheidung, weil beide Protagonisten mit gestrecktem Bein in die Balleroberung gingen. Die nächste Hinausstellung war reine Dummheit: Spielerbeleidigung. Genutzt hatte es den Halbig-Mannen nichts, die richtig gut in die zweite Halbzeit gefunden hatten, mit dem Gegentreffer, entscheidend abgefälscht von Maximilian Seit, allerdings jegliche Souveränität verloren. Zweimal prüfte Dominik Halbig Viktoria-Keeper Patrick Kasiow, einen Freistoßball setzte Lukas Lieb knapp am Tor vorbei, mehr kam offensiv nicht von der Halbig-Elf.

Die ganze Malaise spiegelte sich im Spiel von Simon Häcker, der immer wieder mit dem Kopf durch die Wand wollte, unnötig ins Dribbling ging statt den besser postierten Mitspieler einzusetzen. "Wir haben die Ordnung verloren und in Überzahl keine klaren Bälle gespielt. Dabei war die erste Halbzeit noch richtig gut", analysierte ein konsternierter Martin Halbig. Recht hatte der Übungsleiter, denn der Vortrag seiner Jungs vor dem Wechsel konnte sich vor den 200 Fans sehen lassen. Bei leichtem Nieselregen wurde auch der Gegentreffer durch den Volleyschuss von Sebastian Morhard locker weggesteckt. Mit einer feinen Einzelaktion hatte Dominik Halbig wenig später egalisiert. Weitere Fuschter Treffer hatten Maxi Seit und Johannes Feser auf dem Fuß, während Keeper Sven Eyrich die wenigen Prüfungen problemlos meisterte.


Fuchsstadt: Eyrich - Lieb, Plehn, Seit, Bayer - Wolf (64. Graup), Pfeuffer, Häcker, Halbig, Reuß (79., Thurn) - Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadts Simon Bolz kann doppelt feiern

26.09.16 Nach den privaten Hochzeits-Feierlichkeiten gibt es mit der Mannschaft einen Sieg in Kleinrinderfeld zu bejubeln.

TSV Kleinrinderfeld - FC Fuchsstadt 2:3 (1:2). Tore: 1:0 Mario Christ (7.), 1:1 Dominik Halbig (22.), 1:2 Marcel Plehn (39.), 1:3 Lukas Lieb (47.), 2:3 Benedikt Engert (89.). Gelb-Rot: Harald Bayer (95., Fuchsstadt).


Ob die "Füchse" zum Marsch Richtung Aufstiegsplätze ansetzen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ihrem Zwischenziel - 20 Punkte nach der Vorrunde - sind sie jedenfalls einen großen Schritt nahe gekommen. "Es war wie erwartet ein hitziges Gefecht, wie es halt bei Kleinrinderfeld-Spielen typisch ist", berichtete FC-Coach Martin Halbig. Dessen Schützlinge verkrafteten bestens den frühen Rückstand durch Mario Christ, als der ansonsten starke Keeper Sven Eyring eine unglückliche Figur abgab. Mit kämpferischen Mitteln schlugen die Fuchsstädter zurück, und nach einem weiten Schlag von Lukas Lieb über die gegnerische Deckung hinweg köpfte Dominik Halbig zum Ausgleich ein. Die Gastgeber, bei denen sich Silas Krebelder mit FCler Harry Bayer packende Duelle lieferte, tauchten danach bei einigen Standards gefährlich vor dem FC-Kasten auf, gerieten allerdings nach einem ruhenden Ball in Rückstand. Nach einer Ecke von Simon Bolz, der trotz seiner Hochzeits-Feierlichkeiten auflief und vom Trainer dafür ein großes Dankeschön erntete, prallte die Kugel von der Latte vor die Füße von Marcel Plehn. 

Es war klar, dass die Scheder-Elf in der zweiten Halbzeit mit aller Macht angreifen würde, doch zunächst musste der Hausherr einen weiteren Rückschlag verdauen. Mit einem 30-Meter-Freistoß, der im Toreck einschlug, baute Lukas Lieb den Vorsprung des Aufsteigers aus. "Das war ein richtiger Strahl", so Halbig. Die Einheimischen sahen sich zum Kampf auf Biegen und Brechen provoziert. "Aber wir haben uns von der hitzigen Atmosphäre, mit der der baden-württembergische Schiedsrichter so seine Probleme hatte, nicht von unserer Spielweise abbringen lassen", freute sich der Gäste-Coach. Dieser sah noch vor dem 2:3 ein Foul an Johannes Feser, der fällige Strafstoßpfiff unterblieb allerdings.


Fuchsstadt: Eyring - Baldauf, Plehn, Lieb (91. J. Schaupp), Bayer - Halbig, Pfeuffer, Wolf (51. Halbritter), Häcker (59. Tretter) - Bolz, Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Füchse schließen Projekt "Erster Heimsieg" ab

19.09.16 Bis der erste Heimdreier perfekt war, musste hart gekämpft werden

FC Fuchsstadt - TuS Röllbach 2:1 (1:1). Tore: 1:0 Andreas Graup (23.), 1:1 Mario Ackermann (39.), 2:1 Dominik Halbig (72.).
Der Gast erwies sich nämlich als robustes Team, "das in der Tabelle schlechter steht als es spielt und noch einigen Kontrahenten Probleme bereiten wird", so ein nach dem Abpfiff erleichterter FC-Coach Martin Halbig. Sein Kollege Albano Carneiro war entsprechend unglücklich, "wir haben wieder Lehrgeld bezahlt, eine Punkteteilung hätte eher dem Spielverlauf entsprochen".

Dabei war die Heimelf zunächst das aktivere Team. Ein Versuch von Johannes Feser aus spitzem Winkel nach Kopfballverlängerung von Andy Graup (12.) sowie ein 25-Meter-Schuss von Graup brachten den Gäste-Keeper Erich Giesbrecht ins Schwitzen. Der musste die Kugel dann doch aus dem Netz holen, als sich Graup nach einem Freistoß von Dominik Halbig um seinen Gegenspieler Andre Pascual wickelte und ins kurze Eck einschoss. Die Einheimischen verloren danach die Spielkontrolle. Der Gegner dominierte das Geschehen bis zum Pausenpfiff und kam nicht unerwartet zum Ausgleich. Nach einer schönen Vorarbeit von Alexander Grimm jagte Mario Ackermann das Leder flach ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel prüfte Halbig zunächst den TuS-Keeper mit einem Schrägschuss und nach einer Halbig-Kopfball-Bogenlampe klärte Marius Diwersi für seinen Keeper auf der Torlinie. Die Begegnung verlief danach ohne größere Höhepunkte. Der spielentscheidende Treffer beruhte auf einer Kombination von Feser und Halbig. Feser hob das Spielgerät in den Rücken der TuS-Verteidigung, der kreuzende Halbig überlupfte den herausstürzenden Goalie gekonnt. Die Untermainer bemühten sich um den Ausgleich, brachten das Eyring-Tor aber nicht groß in Gefahr. In den Schlussminuten hatten die Röllbacher Glück, dass Simon Bolz nach Feser-Vorarbeit an Giesbrecht scheiterte und der eingewechselte Fabio Reuß nach Querpass von Harry Bayer den Ball am leeren Gehäuse vorbeigrätschte. "Wir waren im Endeffekt cleverer", so Martin Halbig, "der Sieg sollte uns weiter Selbstvertrauen geben".


Fuchsstadt: Eyring - Bayer, Plehn. Lieb, Bolz (85. Reuß) - Halbig, Halbritter (91. Tretter), Pfeuffer, Wolf - Feser, Graup (69. Baldauf).

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fix und fertig - aber es hat sich gelohnt für Fuchsstadt

12.09.16 An alter Wirkungsstätte nimmt Martin Halbig drei Punkte mit. Der Aufsteiger dreht bei brütender Hitze einen Rückstand.

FC 05 Schweinfurt II - FC Fuchsstadt 1:2 (1:1). Tore: 1:0 Steffen Behr (10.), 1:1 Simon Häcker (22., Foulelfmeter), 1:2 Johannes Feser (45.).


Geschundene Körper lagen auf dem Nebenplatz des Willy-Sachs-Stadions. Ausgepumpt, weil die Sonne über die komplette Spielzeit unbarmherzig auf die Protagonisten brannte. Schwer zu sagen, ob die Jungs in den rot und weiß gestreiften Trikots mehr transpirierten oder strahlten. Johannes Feser scherzte sogar beim kleinen Karriere-Rückblick. "Früher war ich immer der Chancentod. Bis ich für die DJK Büchold mal 41 Tore in einer A-Klassensaison gemacht habe. Seitdem spiele ich vorne zentral." Und das mal wieder richtig gut.

Das fünfte Saisontor des 26-Jährigen bescherte dem jetzt viermal in Folge unbesiegten Aufsteiger drei Punkte, die gar nicht eingerechnet waren. "Für uns war das ein Freispiel. Schweinfurt mit seiner cleveren Spielanlage war für mich der Favorit", sagte später Fuchsstadts Coach Martin Halbig über seine Ex-Truppe, die ungeachtet ihrer Jugend tatsächlich vielfältige Qualität auf den knochentrockenen Platz brachte. Allein die Torgefährlichkeit ging der Elf von Ulli Baumann ab. Gut, da war der frühe Führungstreffer der Jung-Schnüdel nach einer verworrenen Strafraum-Situation. Doch ansonsten hatte Gäste-Keeper Sven Eyrich nur wenige brenzlige Situationen zu überstehen. Beim Solo von Christoph Schmidt in Halbzeit eins beispielsweise, oder beim vom Ex-Stangenröther parierten Seitfallzieher von Tobias Fleischer in der späten Sturm- und Drangphase der Gastgeber, als die Fuchsstädter leidenschaftlich verteidigten. "Wir wollten kompakt und etwas tiefer als sonst stehen und eher auf Konter lauern. Das hat eigentlich gut geklappt", fand Halbig. Kritisierte nur, "dass wir das dritte Tor hätten machen müssen". Kein Widerspruch, vor allem der Hochkaräter von Dominik Halbig-Pass nach Feser-Zuspiel hätte die Entscheidung bedeuten müssen. Mehr Glück im Abschluss hatte Simon Häcker mit seinem Strafstoß-Tor nach Foul an Feser, der unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff den Siegtreffer setzte. Und zwar nach einem genialen Zuspiel von Andreas Graup, zuvor mit weniger Fortune bei seiner Doppelchance aus spitzem Winkel. "Der Andi macht so verrückte Sachen. Da muss man drauf spekulieren und das habe ich gemacht", lautete das Kompliment des Schützen an den Vorbereiter. "Die Truppe hat Charakter gezeigt und war präsent in den Zweikämpfen", sagte Halbig noch, um dann wie seine Spieler einen schattigeren Platz aufzusuchen. Nächsten Sonntag braucht es schließlich wieder einen kühlen Kopf für das Spiel gegen Röllbach.


Fuchsstadt: Eyrich - Plehn, Lieb, Bolz, Bayer - Wolf (65. Halbritter), Pfeuffer, Häcker, Halbig (87. Thurn) - Graup (79. Baldauf), Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de)

Martin Halbigs Appell wird erhört

05.09.16 Eine Leistungssteigerung nach der Halbzeitpause sichert dem FC Fuchsstadt in Lichtenfels einen Punkt. Am Ende wäre sogar der Sieg möglich gewesen

FC Lichtenfels - FC Fuchsstadt 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Stefan Hönninger (35., Foulelfmeter), 1:1 Johannes Feser (72.).

"Nach so einem Spiel muss man mit einem Punkt zufrieden sein", berichtete Fuchsstadts Coach Martin Halbig, "denn wir haben die erste Halbzeit total verpennt, waren überhaupt nicht aggressiv in den Zweikämpfen und haben zu wenig Laufbereitschaft gezeigt". Dass die Oberfranken mit einer Führung in die Kabine gingen, hatte seinen Ausgangspunkt in einer zweifelhaften Entscheidung des Unparteiischen. Dieser übersah zunächst ein Stürmerfoul und entschied fünf Meter später auf Strafstoß, als Philipp Pfeuffer an der Strafraumgrenze mit seinem Gegenspieler zusammenprallte. Eine vage Möglichkeit zum Ausbau der Führung hatte der Torschütze kurz vor der Pause, als er die Kugel auf die Oberkante des Gäste-Tores setzte.

 

In Fuchsstadt war es viel zu heiß zum Zaubern

30.08.16 Die Jungs vom Kohlenberg knöpfen Tabellenführer Unterpleichfeld einen Punkt ab.

FC Fuchsstadt - TSV Unterpleichfeld 0:0 (0:0).Tore: Fehlanzeige.


Die Nullnummer entsprach nicht nur nach Ansicht der beiden Trainer dem Spielverlauf. Beide Mannschaften waren letztlich froh, wenigstens einen Punkt ergattert zu haben. "Wir wollten zwar gewinnen", so FC-Coach Martin Halbig nach dem Abpfiff. Doch angesichts der Personalprobleme sowie den hohen Temperaturen, die auch weniger Zuschauer als üblich auf den Kohlenberg lockten, war auch er letztlich mit der Punkteteilung zufrieden. Das galt auch für seinen Kollegen Thomas Redelberger, der auf etliche Akteure, unter anderem auf das verletzte Sturmduo Marcial Weisensel und Manuel Örtel, verzichten musste. "Ich bin ja fast schon mit dem letzten Aufgebot angereist", so seine Erklärung für den insgesamt schwachen Auftritt des Tabellenführers, "unser erstes Ziel, weiterhin ungeschlagen zu bleiben, haben wir geschafft". 

Die Torchancen in einer insgesamt zerfahrenen Auseinandersetzung hielten sich in Grenzen, die erste nennenswerte Gelegenheit ergab sich für FC-Mittelfeldakteur Dominik Halbig, dessen abgefälschter Freistoß erst im Nachfassen durch Keeper Stefan Kraus entschärft wurde (27.). Zuvor hatten die Krautdörfler Glück, dass der schwache Schiedsrichter Fabian Grazke trotz bester Sicht eine Tätlichkeit von Dominik Oßwald an Philipp Pfeuffer nicht ahndete. Die Gäste hatten vor dem Seitenwechsel eine nennenswerte Möglichkeit, dabei schlenzte Andreas Flockerzi die Kugel bei einem Freistoß knapp über die Latte. Gleich zu Beginn hatte "Jogo" Feser die Führung auf dem Schlappen, nach langem Schlag von Lukas Lieb setzte er das Leder flach am langen Eck vorbei. Ein feiner Schuss von Halbig nach Rückpass von Außenverteidiger Maxi Seit über das kurze Eck wäre ebenfalls ein Tor wert gewesen, auf der Gegenseite musste Keeper Sven Eyrich einen scharfen Schuss von Leon Vollmuth mit dem Fuß zur Ecke klären. Eine dicke Möglichkeit zum 0:1 ergab sich für Nino Wagner, der nach Flockerzi-Freistoß-Flanke den Ball freistehend übers Gehäuse köpfte (75.). In der Nachspielzeit hätte es für die "Füchse" doch noch den Siegtreffer geben können: Nach Kopfballvorlage des eingewechselten Florian Thurn grätschte Feser das Spielgerät übers Tor. Insgesamt war den Akteuren das Bemühen um einen Erfolg nicht abzusprechen, doch die Außentemperaturen sowie die doch stabil stehenden Abwehrreihen ließen die Angreifer verzweifeln. "Bei solchen Temperaturen sollte man keinen Fußball spielen", erklärte nicht nur der Fuchsstädter Fan Peter Schaupp, nicht nur er plädierte für einen späteren Spielbeginn. "Nächste Woche rechne ich uns in Lichtenfels etwas aus", so Martin Halbig abschließend, dann dürfte auch der Kader wieder aufgefüllt sein.


Fuchsstadt: Eyrich, Seit, Plehn, Lieb, Bayer - Halbig, Pfeuffer, Wolf, Reuß (75. Tretter) - Graup (82. Thurn), Feser

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstädter Mut nach der Pause wird belohnt

22.08.16 Der Aufsteiger siegt überraschend klar in Höchberg. Landesliga-Premiere für Keeper Sven Eyrich.

TG Höchberg - FC Fuchsstadt 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Lukas Lieb (52.), 0:2 Johannes Feser (56.), 0:3 Philipp Halbritter (73.).


Mit einer bemerkenswerten Vorstellung stoppten die "Füchse" ihren Negativtrend. "Die Jungs sind mit der richtigen Einstellung bis an die Schmerzgrenze gegangen", so FC-Coach Martin Halbig erfreut. Dessen Defensivtaktik ging auf, weil die neuformierte Innenverteidigung mit Philipp Pfeuffer und Lukas Lieb TG-Torjäger Tobias Riedner an die Kette legte und Keeper Sven Eyrich, der sein Landesliga-Debüt gab, ein sicherer Rückhalt war. Die Gastgeber kamen mit dem Fuchsstädter Pressing überhaupt nicht zurecht, versuchten ihr Offensivspiel über Jeffrey Karl aufzubauen, der sich aber nur ganz selten gegen seinen Bewacher Philipp Baldauf durchsetzen konnte. Die Kohlenbergler ihrerseits verzeichneten im ersten Durchgang allerdings auch nur wenige Möglichkeiten, die Schüsse von Dominik Halbig wurden zur Beute des TG-Keepers.

"In der Pause habe ich die Spieler zu etwas mehr Mut aufgefordert", berichtete Martin Halbig, auch dieser Plan ging auf. Nach einer Ecke von Dominik Halbig ließ Johannes Feser die Kugel am kurzen Eck passieren, der am langen Pfosten einlaufende Lieb knallte sie unhaltbar unter die Latte. Die Platzherren reagierten mit der Einwechslung von zwei frischen Kräften, nahmen dabei überraschend Tobias Riedner vom Feld - und liefen in einen Konter. Nach einem weiten Schlag aus der Abwehr heraus schnappte sich der schwer rackernde "Jogo" Feser den Ball und schlenzte ihn überlegt ins lange Eck. Die "Kracken" versuchten sich in der Folgezeit mit Brechstangenfußball, kombinierten sich aber immer wieder in der weiter sicher stehenden Gäste-Defensive fest. Gefährlicher waren die Konter des Aufsteigers über Feser und Andy Graup. Beim dritten FC-Treffer umkurvte Trainersohnb Halbig den Höchberger Keeper und bediente aus spitzem Winkel Philipp Halbritter. "Das war ein richtig gutes Spiel, das uns Selbstvertrauen geben wird für das Heimspiel gegen Unterpleichfeld", so Martin Halbig. sbp


Fuchsstadt: Eyrich - Baldauf, Lieb, Pfeuffer, Bayer - Halbig (84. Reuß), Halbritter, Wolf, Bolz - Graup (78. Tretter), Feser (87. Thurn).

 

(Quelle: www.infranken.de)

Fuchsstadts Trainer ist peinlich berührt

16.08.16 Für die böse Schlappe gegen Abtswind gibt es Erklärungsansätze. Die aber sind für Martin Halbig keine Entschuldigung.

FC Fuchsstadt - TSV Abtswind 2:9 (1:3). Tore: 0:1 Pascal Kamolz (8.), 1:1 Dominik Halbig (17.), 1:2 Peter Mrugalla (28.), 1:3 Steffen Barthel (36.), 1:4 Pascal Kamolz (57.), 2:4 Fabian Tretter (63.), 2:5 Jürgen Endres (66.), 2:6 Pascal Kamolz (70.), 2:7 Jona Riedel (72.), 2:8 Peter Mrugalla (78.), 2:9 Patrick Gnebner (83.).


Eine Art Fernsehbeweis hatte sich Martin Halbig für den Moment gewünscht. "Unser Abwehrverhalten hätte man auf Video aufnehmen müssen", sagte Fuchsstadts Trainer in Richtung seiner am Boden kauernden Spieler. Und das war kein Kompliment. Mit Keeper Frank Fella, Simon Häcker und Philipp Pfeuffer musste Halbig auf angeschlagene Leistungsträger verzichten, setzte daher zwangsläufig auf die Jugend gegen eine ausgebuffte Abtswinder Truppe. Ein Erklärungsansatz einerseits für die Schlappe, aber keinesfalls eine Entschuldigung. "Zu weit weg vom Gegner. Vom Kopf nicht da. Zu naiv beim Verteidigen." Es war eine bittere Aufzählung von Schwächen und Versäumnissen, die Halbig in seinem Fazit auch nicht relativieren mochte. "Das war mehr als peinlich vor so vielen Zuschauern." 300 Fans waren in die sonnengeflutete Kohlenberg-Arena gekommen und mussten gewiss keine Experten sein, um früh den Weg dieser Partie vorherzusagen. Der TSV Abtswind überzeugte mit einer strukturierten Ball-Zirkulation, der FC Fuchsstadt versuchte sich mit langen, aber oft zu unpräzisen Bällen auf Johannes Feser. Das Fünfer-Mittelfeld dahinter gaugelte Kompaktheit nur vor.
Unterschiede...

Eine präzise Flanke, eine Volleyabnahme und Abtswind führte früh. Przemyslaw Szuszkiewicz hatte das Spielgerät im hohen Bogen in den FC-Strafraum geschlagen, Pascal Kamolz aus der Luft unhaltbar für Simon Finke vollendet. Der Vorbereiter war tatsächlich schon einmal polnischer Meister mit Slask Wroclaw, der Schütze hat Tore auch schon für die Würzburger Kickers, den Würzburger FV und den FC 05 Schweinfurt erzielt. Und der Youngster zwischen den Pfosten, der in der vergangenen Saison erste Bälle im Aktivenbereich in der A-Klasse halten durfte, erlebte eine pechschwarze Landesliga-Premiere, weil der Gegner vor allem nach der Pause Tor um Tor erzielte. "Meine Mannschaft hat nie nachgelassen und gezeigt, dass sie auch auswärts Fußballspielen kann. Für uns war das wie ein Befreiungsschlag. Da ziehe ich den Hut vor meinen Spielern", schwärmte Petr Skarabela nach dem ersten Auswärts-Dreier der Saison.

Der FC Fuchsstadt egalisiert in Karlburg einen 0:2-Rückstand und steht am Ende doch mit leeren Händen da.

08.08.16 Ausgerechnet Dynia erlegt die Füchse

TSV Karlburg - FC Fuchsstadt 3:2 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Manuel Römlein (6., 45.), 2:1 Simon Häcker (60.), 2:2 Philipp Halbritter (72.), 3:2 Szymon Dynia (74.). Gelb-Rot: Frank Fella (91., Fuchsstadt).


"Ausgerechnet der Poldi", stöhnte FC-Stadionsprecher Udo Geier, einer von vielen mitgereisten Gäste-Fans, die unter den 350 Zuschauern die Mehrheit am Spielfeldrand besaßen. Verständlich, denn den entscheidenden Gegentreffen hatte der "Ex-Fuchs" seinen früheren Mannschaftskameraden eingeschenkt. Die unnötige Niederlage der Gäste hatte im Prinzip drei Gründe: Die erste Halbzeit wurde komplett verschlafen. Das Mittelfeld kam bis auf Simon Häcker nicht wie gewohnt auf Touren. Die Deckung verriet bei allen Gegentreffern ungewohnte Schwächen. Schon die frühe Führung der Gastgeber, die in Coach Uwe Neunsinger wohl den lautstärksten Coach der Liga an der Linie stehen haben, beruhte auf einem zaghaften Abwehrverhalten. Steffen Lehofer durfte ungestört den Ball auf Sebastian Seubert passen, Frank Fella parierte, war aber gegen den Nachschuss von Manuel Römlein machtlos. Der Torschütze schlenzte drei Minuten später einen direkten Freistoßball an den Pfosten, ehe erste Nickligkeiten, die zum Ärger der FC-Fans gnädig geahndet wurden, für eine ständige Unterbrechung des Spielflusses sorgten.  

Von den Kohlenberglern war in der Offensive überhaupt nichts Nennenswertes zu notieren. Mit gesenkten Köpfen gingen sie in die Kabine. Zuvor hatte Römlein nach Querpass von Dominik Bathon, der die Gäste-Deckung komplett aushebelte, den Vorsprung des TSV ausgebaut. Mit Beginn der zweiten Halbzeit brachte Martin Halbig zwei frische Kräfte, prompt lief es auch besser. "Es musste einfach mehr Druck nach vorne entwickelt werden", sagte der FC-Übungsleiter. Zunächst war zwar noch ein Lattenkopfball von Bathon (50.) zu verkraften, doch dann wurde die Halbig-Elf immer mutiger und schaffte den Anschlusstreffer durch das Abstaubertor von Häcker nach einem Schuss von Philipp Pfeuffer. Die Partie schien sich zu wenden, als der eingewechselte Philipp Halbritter nach abgewehrter Ecke von Dominik Halbig das Leder mit einem sehenswerten Volleyschuss aus 25 Metern ins Toreck setzte. Doch die Freude währte nur kurz, denn der eingewechselte Dynia sorgte im Gegenzug für die neuerliche Führung des bisherigen Tabellenletzten. Warum die Fuchsstädter Dynia nicht bewachten, war später allen ein Rätsel, dieser konnte jedenfalls einen langen Schlag von Nicolas Engelking seelenruhig mit der Brust annehmen und unbedrängt einschieben. Die einzige Gelegenheit zum Ausgleich vereitelte Johannes Feser, der einen Häcker-Pass auf Simon Bolz derart unglücklich abfälschte, dass dieser das Leder nicht unter Kontrolle brachte. Die Ampelkarte für Frank Fella, zweimaliges Meckern binnen fünf Minuten, rundete einen misslungenen Auftritt des Aufsteigers ab.

Fuchsstadt: Fella - Baldauf (46. Reuß), Plehn, Thurn (80. Tretter), Lieb - Halbig, Wolf (46. Halbritter), Häcker, Pfeuffer, Bolz - Feser



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Fuchsstadt im dreifachen Aluminium-Pech

02.08.16 Erster Landesligaheimpunkt...

Martin Halbig hatte vier Punkte aus den ersten drei Spielen gefordert. Gegen den SV Memmelsdorf nahmen die Spieler diese Aussage etwas zu wörtlich.

FC Fuchsstadt - SV Memmelsdorf 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Markus Saal (35.), 1:1 Johannes Feser (53.).
Das mit den geforderten vier Punkten nach drei Spielen bekam Martin Halbig von seinen Jungs gleich aufs Brot geschmiert bekommen. Auftrag erfüllt also, oder? Aber natürlich wussten Spieler wie Trainer, dass das erste Unentschieden der Saison gleichbedeutend war mit zwei verlorenen Punkten. "Die Leistung hat unter dem Strich gepasst gegen einen Gegner mit Qualität. Memmelsdorf hätte ja auch 2:0 führen können", sagte der FC-Übungsleiter reichlich nüchtern nach durchaus aufregenden 90 Minuten.


Herantast-Phase

Landesliga-Fußball wird auf dem Kohlenberg zelebriert. Mit Musik, einem Countdown und einem zackigen Stadionsprecher. 300 Fans waren neugierig auf den Aufsteiger und den ehemaligen Bayernligisten, der den besseren Start hatte mit den knackigen Schüssen von Manuel Schwarm und Michael Wernsdorfer. Nervös wirkten die Fuschter, die nur das 0:0 hielten, weil Frank Fella prächtig hielt gegen Markus Saal (14.), der urplötzlich blank vor dem FC-Keeper aufgetaucht war. Ein wunderbarer Durchsteck-Pass durch die Viererkette war auch der Ausgangspunkt der Gästeführung durch Markus Saal. Eine verdiente Führung, weil die Oberfranken einfach das präsentere Team waren. Und trotzdem ärgerlich für die FC-Kicker, die sich bis dato immer näher an einen Torerfolg herangetastet hatten. Den Versuchen von Simon Häcker, Philipp Pfeuffer und Jogo Feser hatte noch die Präzision gefehlt, bei den Abschlüssen von Häcker und Simon Bolz nach einer halben Stunde musste SV-Schlussmann Jürgen Jensch schon gehobenes Können zeigen. "Das waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. Vor der Pause haben wir gut gespielt und verdient geführt. Dann war Fuchsstadt klar besser. Wir haben aufgrund von Auswechslungen und Umstellungen unseren Rhythmus verloren", analysierte später SV-Sportleiter Marco Krötsch, dessen Elf tatsächlich nach dem Seitenwechsel offensiv fast kaum mehr stattfand, nur die Versuche von Tobias Seifert (60.), Nicolas Müller (75.) und Michael Wernsdorfer (60.) zu bieten hatte. "In der ersten Halbzeit waren wir vom Kopf her nicht da, da hat mir der letzte Wille gefehlt. Aber wir haben eine gute Reaktion gezeigt, waren aggressiv und haben den Gegner zu Fehlern gezwungen", sagte Martin Halbig, der es wie die Zuschauer nicht glauben konnte, dass Simon Häcker nach dem Feser-Pass den Ball übers leere Tor schaufelte (49.). Es war sicher nicht der Tag des ehemaligen Regionalliga-Spielers, der auch in Minute 87 aussichtsreich verzog.  

Der Kilometerfresser

 

 

 

Der schnelle Ausgleich durch den wuchtigen Feser-Kopfball nach der wunderbar getimten Ecke von Kilometerfresser Dominik Halbig wirkte wie eine Vitaminspritze für die Fuchsstädter, die den Gegner mit Hingabe und hoher Laufbereitschaft beeindruckten. Und die unbedingt hätten gewinnen müssen ob der Alu-Treffer von Fabian Tretter (71.) und Jogo Feser (81., 86.). Glück hatten die Gäste auch, dass ihr Keeper bei Spielende noch auf dem Platz stand. Beim Handspiel außerhalb des Strafraums im Luftduell mit Feser hatte es Schiedsrichter Björn Söllner (Schonungen) bei Gelb belassen. "Zwei Punkte aus drei Spielen sind bei unseren Ansprüchen sicher zu wenig. Das heute müssen wir allerdings als Punktgewinn verbuchen", wusste Marco Krötsch. Bleibt abzuwarten, wieviele Punkte Martin Halbig aus den nächsten drei Spielen fordert. Samstag geht es jedenfalls nach Karlburg.

Fuchsstadt: Fella - Thurn, Plehn, Baldauf (65. Tretter), Bayer (69. Lieb) - Pfeuffer, Wolf, Bolz, Häcker - Halbig (82. Halbritter), Feser.

 

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1. Sieg der Saison!!!!!!!

26.07.16 "Füchse" sind in der Landesliga angekommen Ein Rimparer Eigentor verhilft dem FC Fuchsstadt zum Premierensieg.

ASV Rimpar - FC Fuchsstadt 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Dominik Halbig (38.), 1:1 Nico Schipp (60.), 1:2 Simon Häcker (73.). Gelb-Rot: Martin Eck (55., Rimpar).
Mit einem Sieg beim somit vom Thron gestürzten ASV Rimpar sicherten sich die Schützlinge von Martin Halbig nicht nur die ersten Punkte, sondern wetzten die kleine Scharte vom ersten Spieltag (3:4-Niederlage gegen Forchheim) postwendend aus. Die spannende Auseinandersetzung, in der die Kohlenberger erwartungsgemäß auf Andy Graup verzichten mussten und dafür mit Philipp Pfeuffer einen Rückkehrer im Startaufgebot stehen hatten, war vom Anpfiff weg von Kampf geprägt.  

 

Die Gastgeber ergriffen zunächst die Initiative, trafen gleich einmal den Pfosten, im Gegenzug verzog Simon Bolz knapp. Da die Innenverteidigung gewohnt sicher stand, bekam FC-Goalie Frank Fella danach wenig zu tun. Die Kohlenberger, die vor der Pause dann das Geschehen bestimmten, gingen in Führung, als Dominik Halbig einem Rückpass eines ASVlers hinterhersetzte und dem herausstürzenden Rimparer Keeper das Leder abluchste.Mit der Führung im Rücken agierten die Halbig-Schützlinge auch nach dem Seitenwechsel selbstbewusst und tauchten immer wieder gefährlich durch Simon Bolz und Johannes Feser vor dem gegnerischen Tor auf. Die Waage schien sich zu ihren Gunsten zu neigen, als der heimische Verteidiger Martin Eck nach wiederholtem Foulspiel durch Schiedsrichter Steffen Ehwald (Geldersheim) die Ampelkarte gezeigt bekam.
Doch ausgerechnet in Unterzahl schafften die Mannen von Rene Grimm fünf Minuten später den Ausgleich, "weil wir da einfach unkonzentriert waren" (Halbig). In den nächsten Minuten brachte der FC-Trainer mit Fabio Reuß und Maxi Seit zwei frische Defensivakteure, die kurz darauf jubeln durften. Simon Häcker setzte sich auf der rechten Seite durch, seinen Flachschuss konnte Verteidiger Markus Köhler erst hinter der Torlinie weggrätschen. "Es war ein verdienter Sieg", so Martin Halbig.


Fuchsstadt: Fella - Baldauf (62. Reuß), Thurn (68. Seit), Plehn, Bayer - Halbig, Wolf (81. Halbritter), Häcker, Pfeuffer - Bolz, Feser.

 

(Quelle: www.infranken.de) 

Starkes Heimdebüt in der Landesliga

18.07.16 Diese Niederlage wirft Fuchsstadt nicht um In einem nach dem Seitenwechsel sensationellen Spiel muss sich der Aufsteiger dem Absteiger erst in der Nachspielzeit geschlagen geben.

FC Fuchsstadt - SpVgg Jahn Forchheim 3:4 (0:0). Tore: 0:1 David Mai (59.), 0:2 Maximilian Göbhardt (65.), 1:2 Dominik Halbig (67.), 2:2 Simon Häcker (69.), 3:2 Johannes Feser (75.), 3:3 Maximilian Göbhardt (78.), 3:4 Thomas Roas (93.).


Das war ausgesprochen ärgerlich. Als die meisten der 450 Zuschauer auf dem Kohlenberg schon mit einer Punkteteilung rechneten, schlugen die jungen Oberfranken mit dem Abpfiff doch noch zu. "Ein Punkt hätte natürlich nicht nur unserem Punktekonto gut getan", meinte FC-Coach Martin Halbig nach dem Abpfiff, "aber so wie sich die Mannschaft präsentiert und einen scheinbar unaufholbaren Rückstand in eine Führung gedreht hat, wird sie diese Niederlage nicht umwerfen". Auch sein Forchheimer Kollege Michael Hutzler attestierte den "Füchsen" eine starke kämpferische Leistung, zeigte sich natürlich glücklich über den schwer erkämpften Auswärtssieg, "wobei sich die Unerfahrenheit meiner Spieler in einer Phase gezeigt hat, als sie durch Fahrlässigkeiten in Rückstand geriet. Dass aber auch sie Moral bewies, lässt ihn mit Hoffnung in die nächsten Spiele gehen.
In der ersten Halbzeit gab es kaum Torchancen zu notieren, die tiefstehende Heimelf kam mit ihren Kontern nur selten in Tornähe, die Gäste, die ein spielerisches Übergewicht im Mittelfeld hatten, waren nur nach Standards gefährlich. Nach einer halben Stunde setzte Sven Wieczorek das Leder nach einer abgewehrten Ecke an die Latte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit brachte der Jahn-Coach zwei frische Offensivkräfte, die vom überragenden Marcel Plehn gut organisierte Deckung bekam jetzt zunehmend Probleme.

Nach einer Stunde gingen die Forchheimer nicht unerwartet in Führung. Nach einer Hereingabe von Sebastian Schäferlein scheiterte der eingewechselte David Mai zunächst an Keeper Frank Fella, netzte aber im Nachschuss ein. Als wenig später nach Vorlage von David Mai der bärenstarke Maximilian Göbhardt die Kugel per Aufsetzer ins Toreck setzte, schien die Partie entschieden. Doch ausgerechnet Youngster Dominik Halbig brachte sein Team zurück, der auffällig agierende Trainersohn setzte im Gegenzug nach Vorlage von Simon Häcker den Ball flach an Torhüter Alexander Schulz vorbei ins Toreck. Als Häcker den nächsten Angriff erfolgreich abschloss, nach einem von Harry Bayer abgefangenen Ball bediente Halbig den Torschützen, stand der Kohlenberg Kopf. Erst recht, als die Einheimischen sogar in Führung gingen. Nach einem weiten Schlag die Außenbahn hinunter, überlief Johannes Feser seine Gegenspieler Dennis Weiler und Dominic Leim und verlud schließlich noch den Goalie mit einem Schlenzer ins kurze Eck.

"Unsere Fehler in dieser Phase waren haarsträubend, so etwas wird sofort bestraft", kommentierte der Jahn-Coach die drei Gegentreffer. Gleiches war schließlich auch von Martin Halbig zu hören, "wir hätten ruhiger und nicht so überhastet agieren dürfen". Tatsächlich nutzte ihm die Einwechslung von drei frischen Kräften wenig. Der Kontrahent setzte nun alles auf eine Karte. Als Marcel Plehn in höchster Not den quirligen Artem Selmani mit Ringergriff knapp vor dem Sechzehner zu Boden riss, führte der nachfolgende Freistoß zum Ausgleich. Der angetippte Ball landete auf den Fuß von Göbhardt, der das Spielgerät unhaltbar für Fella um die Mauer zog. Die Oberfranken erhöhten nochmals die Schlagzahl, dabei traf David Mai mit einem Schrägschuss den Außenpfosten. Der Schütze scheiterte kurz darauf aus fünf Meter an einem Fella-Reflex, bevor die Schlussphase recht hektisch wurde. Nach einem verlorenen Zweikampf kassierten die Fuchsstädter den entscheidenden Konter. Thomas Roas schüttelte seinen Gegenspieler Philipp Baldauf ab, scheiterte zunächst an Fella, um dann das Leder doch noch über die Linie zu drücken. "Ich kam leider einen Schritt zu spät", so der nachgelaufene Bayer, der wie seine Mannschaftskameraden auch von seinem Trainer nur Lob erhielt. "Nächste Woche wird es in Rimpar wieder schwer", so der Fuchsstädter Coach, "aber auf die heute gezeigte Leistung können wir aufbauen".

Fuchsstadt: Fella - Baldauf, Thurn, Plehn, Bayer - Halbig (73. Seit), Häcker, Wolf (65. Halbritter), Bolz - Feser, Graup (65. Reuß).